GCL SI und Tongwei planen neue Photovoltaik-Fabriken mit insgesamt 90 Gigawatt Kapazität in China

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Die Produktionen der Photovoltaik-Hersteller laufen langsam wieder an. Manche haben nach eigenen Angaben schon wieder volle Produktionskapazität erreicht.  Einige Hersteller indes investieren auch bereits in die Zukunft, wie die jüngsten Ankündigungen von GCL System Integration (SI) und der Tongwei Group zeigen. Fast fünf Milliarden Euro wollen die chinesischen Unternehmen dazu investieren.

GCL SI, dass zur Golden Concord Group Ltd. gehört, plant den Bau einer 60-Gigawatt-Fabrik für Solarmodule in der ostchinesischen Provinz Anhui. Dies geht es einer aktuellen Börsennotiz hervor. Die Fabrik soll demnach in vier Phasen entstehen, wobei die erste 15-Gigawatt-Stufe noch in diesem Jahr gestartet werden soll. Die anderen Phasen werde GCL SI bis Ende 2023 umsetzen, abhängig von den Verkaufs- und Produktionskapazitäten.

Insgesamt wird das gesamte Projekt voraussichtlich eine Investition von 18 Milliarden Yuan – umgerechnet rund 2,3 Milliarden Euro erfordern. In der ersten Phase würden 5 Milliarden Yuan investiert werden. GCL SI nannte keine weiteren technischen und finanziellen Einzelheiten zu den Plänen.

Der chinesische Konkurrent erklärte, dass in der vergangenen Woche der Spatenstich für das Tongwei Solar Photovoltaic Industrial Base Project in der Provinz Guangdong erfolgt sei. Das Gesamtinvestitionsvolumen für die 30 Gigawatt Produktionsstätte für Hochleistungszellen und -module bezifferte Tongwei mit 20 Milliarden Yuan (2,54 Milliarden Euro). Bis Ende 2020 will der Hersteller ebenfalls die erste Phase abgeschlossen haben und die Produktion Anfang kommenden Jahres starten. Details zu den Plänen nannte das Unternehmen zunächst nicht.