Speicherförderung in Brandenburg gestartet

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Ende März hat Brandenburg das Förderprogramm „1000 Speicher“ angekündigt, seit Freitag (27. Juli 2018) können bei der Investitionsbank des Landes (ILB) entsprechende Zuschüsse beantragt werden. Wie die ILB auf ihrer Homepage mitteilt, sollen mit dem 1000-Speicher-Förderprogramm Privatpersonen dabei unterstützt werden, ihren Eigenverbrauch von Photovoltaik-Strom zu erhöhen und dabei gleichzeitig das Stromnetz im Land Brandenburg zu entlasten.

Gefördert werden laut ILB Photovoltaik-Heimspeicher ab einer Nutzkapazität von zwei Kilowattstunden sowie deren Lieferung und Installation. Die Förderung besteht demnach aus einem nicht rückzahlbaren Zuschuss von bis zu 50 Prozent der Investition, jedoch maximal 7000 Euro. Anträge nimmt die ILB über das Kundenportal auf ihrer Homepage entgegen, dort finden sich auch alle Details und Anträge. Demnach läuft das Programm bis zum 31. Dezember 2022; danach werde keine Auszahlung mehr erfolgen.

Auf dem 3. Brandenburger Energiespeichertag im März hatte das Landeswirtschaftsministerium Brandenburg das Förderprogramm „1000 Speicher“ angekündigt. Die Rahmenbedingungen schienen weitgehend geklärt und das Programm wurde für den Nachtragshaushalt gemeldet. Danach hing das Programm jedoch zunächst in der Abstimmung zwischen den Ministerien fest, wie eine Sprecherin in Potsdam auf Anfrage von pv magazine erklärte. Die Förderung soll demnach zunächst auf 1000 Photovoltaik-Speichersysteme begrenzt sein.