Österreich: Förderbudget für Photovoltaik leicht erhöht

Teilen

Erfreuliches der Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA) mit Blick auf die Investitionsförderung des Klima- und Energiefonds: Nachdem das Förderbudget für Photovoltaik-Kleinanlagen von acht Millionen Euro im Jahr 2017 auf 4,5 Millionen Euro im Jahr 2018 fast halbiert wurde, hat der Klima- und Energiefonds das Budget nun um 360.000 Euro aufgestockt. „Wir sehen dies als ersten kleinen Schritt, die ambitionierten Ziele der Regierung umzusetzen“, sagt PVA-Generalsekretärin Vera Immitzer. Immerhin könnten mit dem zusätzlichen Budget weitere 260 Photovoltaik-Anlagen gefördert werden.

Wie der PVA weiter mitteilt, ist in diesem Jahr ein verstärkter Förderandrang zu verzeichnen, so dass innerhalb der ersten zwei Monate bereits drei Viertel der Fördergelder vergeben gewesen seien. Trotz der Aufstockung werde das Förderbudget voraussichtlich nach dem Sommer ausgeschöpft sein – noch vor dem eigentlichen Förderende im November 2018. Der Verband fordert daher dringend eine wesentliche Aufstockung des Förderbudgets, um Planungssicherheit für die Betriebe zu erhalten und einen Marktstillstand mitten in der Saison zu vermeiden.

Insgesamt fördert Österreichs Klima- und Energiefonds – die Budgeterhöhung eingerechnet – Photovoltaik-Anlagen für Private und Betriebe, Photovoltaik-Anlagen in der Land-und Forstwirtschaft, den Tausch fossiler Heizungsanlagen gegen klimaneutrale Heizsysteme sowie kleine Solarthermieanlagen für Private mit 12,06 Millionen Euro. Davon entfallen jetzt 4,86 Millionen Euro auf die Photovoltaik. Gefördert werden freistehende Photovoltaik-Anlagen oder Aufdachanlagen mit 275 Euro pro Kilowatt, gebäudeintegrierte Anlagen mit 375 Euro pro Kilowatt sowie Gemeinschaftsanlagen bis maximal 50 Kilowatt mit 200 beziehungsweise 300 Euro pro Kilowatt.