SMA bestätigt Ergebnis- und Gewinnprognose für 2018

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Die SMA Solar Technologie AG hat in den ersten drei Monaten des Jahres den Umsatz um gut fünf Prozent auf 182,5 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern können. Auch der Absatz der Photovoltaik-Wechselrichter stieg leicht von 1,7 auf 1,8 Gigawatt, wie das Unternehmen am Mittwoch veröffentlichte. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich demnach von 15,9 auf 17,5 Millionen Euro. SMA bezeichnete die Steigerung als signifikant, da im ersten Quartal ein hoher einstelliger Millionenbetrag aus dem Verkauf der SMA Railway Technology AG im Ergebnis enthalten gewesen sei. Umsatz und EBITDA im ersten Quartal entsprächen der Ende März veröffentlichten Prognose. Auch das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) verbesserte sich binnen Jahresfrist von 2,5 auf 4,3 Millionen Euro.

Das Konzernergebnis ging allerdings deutlich zurück. Es fiel von 6,3 auf 2,8 Millionen Euro im ersten Quartal, wie das Photovoltaik-Unternehmen veröffentlichte. Die Gründe dafür nannte SMA zunächst nicht. Die Nettoliquidität sank leicht gegenüber dem Stand zum Jahresende auf 444,8 Millionen Euro. Mit einer Eigenkapitalquote von 50,1 Prozent verfüge das Unternehmen weiterhin über eine „sehr solide Bilanzstruktur“. Zumal auch noch eine langfristige Kreditlinie deutscher Bank von 100 Millionen Euro bestehe. Seinen Auftragsbestand bezifferte das Unternehmen mit 647,3 Millionen Euro, davon 391 Millionen Euro im Servicegeschäft und 256,3 Millionen Euro im Produktgeschäft.

„Mit der Entwicklung unseres Kerngeschäfts im ersten Quartal 2018 sind wir zufrieden“, erklärte SMA-Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon. Die Nachfrage liege weiterhin auf einem ähnlich hohen Niveau wie in den Vorquartalen. „Wir rechnen zudem mit einer stärkeren zweiten Jahreshälfte und sind deshalb optimistisch, die Jahresziele zu erreichen“, so Urbon weiter. Die bestätigte Prognose für 2018 sieht einen Umsatz zwischen 900 und 1000 Millionen Euro und ein EBITDA zwischen 90 und 110 Millionen Euro vor. In dem Ergebnis seien Aufwendungen für den Aufbau des digitalen Geschäfts von mehr als 10 Millionen Euro und Abschreibungen von etwa 50 Millionen Euro enthalten. Nach Aussagen von Urbon verfolgt SMA die Ergänzung seines Geschäfts um Energiedienstleistungen derzeit konsequent weiter.