BYD baut Photovoltaik und Batteriegeschäft aus

Build your dream (BYD) hat eine gemischte Geschäftsbilanz für 2017 veröffentlicht. Der chinesische Konzern ist beim Bau von Solarmodulen, stationären Speichersystemen und von Elektrofahrzeugen aktiv. So hätten der Photovoltaik- und Batteriespeicherbereich ein relativ positives Jahr hinter sich, hieß es zur Veröffentlichung der Zahlen. Der Umsatz sei insgesamt um 18,85 Prozent gegenüber 2016 auf 8,4 Milliarden Yuan (1,34 Milliarden US-Dollar) gestiegen.

Das chinesische Unternehmen gab weiter bekannt, dass es seine Präsenz auf dem Photovoltaik-Markt in diesem Jahr aktiv ausbauen will. Trotz des Umsatzanstiegs sei die Solarsparte für BYD aufgrund des „verschärften Konkurrenzkampfes“ bei der Photovoltaik weiterhin ein Verlustbringer, erklärte der Vorsitzende Wang Chuan-fu. Der Anteil des Batteriegeschäfts am Gesamtumsatz sei leicht gesteigert worden. Er lag demnach bei acht Prozent des Gesamtumsatzes von BYD im vergangenen Jahr, nach sieben Prozent im Jahr davor.

Beim Nettogewinn musste der chinesische Hersteller einen Rückgang um 19,5 Prozent auf 4,07 Milliarden Yuan im vergangenen Jahr hinnehmen. Wesentlich verursacht sei der Rückgang durch die gekürzten Förderungen für Elektrofahrzeuge (NEV) im Heimatland. Genau in diese Branche hatte BYD zuletzt stark investiert, um einen Anteil am wachsenden Markt zu sichern. China sieht in Elektrofahrzeugen einen wichtigen Ansatz, um die Luftverschmutzung im Land zu reduzieren.

„Da wir von der Reduzierung der NEV-Förderung betroffen sind, geht die Profitabilität unseres Geschäfts – besonders mit Elektrobussen – substanziell zurück, was einen großen Druck auf das Gesamtergebnis der Gruppe bringt“, so Chuan-fu weiter. Der Nettogewinn für das erste Quartal 2018 erwartet BYD zwischen 75 und 92 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Im Februar hatte das chinesische Finanzministerium die Unterstützung für Elektrobusse gekürzt. Angesichts dieser neuen Realität wolle BYD nun sein Geschäft mit Energiespeichern und Dienstleistungen in diesem Jahr weiter diversifizieren, hieß es weiter.

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