BAFA: 37.697 Anträge auf Kaufprämie bis Ende Oktober

Bis Ende Oktober sind 37.697 Anträge für die Kaufprämie für Elektroautos beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingegangen. Wie die Behörde am Mittwoch mitteilte, bezogen sich davon 21.963 auf den Zuschuss von 4000 Euro für reine Elektrofahrzeuge. Bei 15.730 Anträgen ging es um die Förderung von Plug-In-Hybride, bei vier um den Zuschuss zu Brennstoffzellenfahrzeugen. Damit sind im Oktober gut 4000 neue Anträge bei der Behörde eingegangen; die Nachfrage bleibt also weiter eher verhalten.

Wie die BAFA weiter mitteilt, sind für BMW-Modelle bisher 8195 Anträge eingegangen. Damit liegt der deutsche Autobauer klar vor anderen Anbietern wie Renault mit 5246 Anträgen und Volkswagen mit 5012 Anträgen. Die meisten Antragsteller kommen dabei weiterhin aus Unternehmen (20.085), gefolgt von Privatpersonen (16.988). Bei der regionalen Verteilung gibt es ebenfalls keine Änderungen. Bayern führt mit 8133 Anträgen die Statistik an, gefolgt von Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg mit 7911 respektive 7159 Anträgen. Am Ende rangieren weiterhin Bremen mit gerade einmal 188 Anträgen und Mecklenburg-Vorpommern mit 284 Anträgen.

Die Kaufprämie kann für alle Elektroautos mit einem Listenpreis bis 60.000 Euro beantragt werden, die nach dem 18. Mai 2016 erstmals zugelassen worden sind. Insgesamt stehen 1,2 Milliarden Euro zur Verfügung, die bis maximal 2019 für neue Elektro- und Hybridautos ausgeschüttet werden sollen. Die Mittel für die Kaufprämie stammen hälftig aus dem Bundeshaushalt und von den Autoherstellern. Zusätzlich investiert die Bundesregierung auch dreistellige Millionenbeträge in den Ausbau der Ladeinfrastrukturen in den kommenden Jahren. Auf der zuletzt Mitte September aktualisierten Liste des BAFA stehen insgesamt 139 förderfähige Modelle.