EuPD Research: Energieversorger setzen für Energiewende vor allem auf Photovoltaik

EuPD Research hat das Angebot der in Deutschland tätigen 1252 Energieversorger auf ihre Angebote an Produkten, Dienstleistungen und Informationen rund um die Energiewende untersucht. Die Photovoltaik sei mit einem Anteil von etwa 20 Prozent dabei die am meisten offerierte erneuerbare Energie, so das Ergebnis der am Dienstag vorgelegten Studie. Bereits zwei von drei Energieversorgern, die Photovoltaik anbieten, hätten zudem auch Speichersysteme im Angebot. Die Energieversorger nehmen bei den Photovoltaik-Produkten teilweise die Hilfe externer Dienstleister in Anspruch, wie es bei EuPD Research weiter hieß. Neben dem klassischen Geschäftsmodells des Verkaufs von Photovoltaik-Anlagen setzten die Unternehmen auch auf neue Formen wie Contracting, Miet- und Pachtmodelle.

Die Auswertung von EuPD habe zudem gezeigt, dass insbesondere die Energieversorger in Nordrhein-Westfalen auf Photovoltaik-Anlagen setzten. 27 Prozent hätten entsprechende Produkte in ihrem Portfolio. In Bayern seien es hingegen nur 13 Prozent der Energieversorger. EuPD Research sieht den Grund in der hohen Wettbewerbsintensität des Marktes. So sei aufgrund des hohen Bestands bereit eine gewisse Sättigung im Haushaltssegment in Bayern erreicht.

Die Untersuchung von EuPD Research für die Studie „Energieversorger in der Energiewende“ sei im Frühjahr erfolgt. Alle deutschen Energieversorger seien dabei auf ihr Angebot hinsichtlich Produkten, Dienstleistungen und Informationen in den vier Energiewendesegmenten Strom, Wärme, Mobilität und Energieeffizienz bewertet worden. In der Studie seien bundesweite und regionale Auswertungen enthalten.