Tandemsolarzellen erreichen Wirkungsgrad bis 35,9 Prozent

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Das National Renewable Energy Laboratory (NREL) des US-Energieministeriums sowie die Schweizer Forschungsinstitute CSEM und EPFL haben die Wirkungsgrade von Silizium-basierten Tandemsolarzellen weiter gesteigert. Der Wirkungsgrad für III-V/Si-Tandemsolarzellen sei mit zwei Halbleiterübergängen auf 32,8 Prozent und für mit drei Halbleiterübergängen auf 35,9 Prozent gesteigert worden, berichteten die Forscher in einem Artikel im Journal „Nature Energy“ am vergangenen Freitag. Dabei sei es nicht erforderlich gewesen, das Sonnenlicht mittels Konzentrator zu bündeln.

Die Forscher hätten mit den neuen Weltrekorden ihre Bestmarke von 29,8 Prozent aus dem Januar 2016 deutlich übertroffen. Sie hätten damit auch gezeigt, dass die Dual- und Triple-Junction-Solarzellen das Potenzial für Wirkungsgrade von mehr als 30 Prozent hätten. Mit den hocheffizienten Silizium-basierten Solarzellen ließen sich auch Produktionskosten einsparen, da ihre Herstellung kostengünstiger sei als von anderen Multi-Junction-Hocheffizienzzellen, so die Forscher weiter. Das CSEM arbeite derzeit weiter daran, neue Materialien für diese Multi-Junction-Zellen zu testen, um so die Kosten noch weiter zu senken. Es gehe dabei um die obere Solarzelle, für die auch die Perowskite-Technologie getestet werde.

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