Elektromobilität: Laden ohne Vertragsbindung

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Mit der nach eigenen Angaben ersten betreiberübergreifenden Direktbezahllösung will EnBW das Laden von Elektrofahrzeugen vereinfachen. Wie der Energiekonzern mitteilt, hat er gemeinsam mit Roamingplattform-Betreiber Hubject das System Intercharge Direct aufgelegt, das eine spontane Nutzung von Ladestationen auch ohne Vertrag oder Prepaid-Ladekarte ermöglichen soll. Die mehr als 700 eigenen Ladepunkte des Konzerns in Deutschland seien in den vergangenen Wochen bereits mit dem Direktbezahlsystem ausgestattet worden. Die digitale Freischaltung sowie die Bezahlung des Ladevorgangs erfolgt EnBW zufolge einfach und sicher über eine mobile Webseite auf dem Smartphone. Dank der digitalen Vernetzung der Ladestationen mit dem Hubject-System seien zudem alle EnBW-Ladepunkte auch in Navigationssystemen und Fahrstrom-Apps anderer Anbieter auffindbar. Wie EnBW weiter mitteilt, soll das System Fahrern von Elektrofahrzeugen eine intuitive und zeitgemäße Nutzung von Ladestationen ermöglichen. Zudem sollen Menschen mit dem E-Auto losfahren können, ohne sich Gedanken über Reichweite und Lademöglichkeiten machen zu müssen. Das System passt demnach zu der von der Bundesregierung geplante Erweiterung der Ladesäulenverordnung, wonach Fahrer von Elektrofahrzeugen zukünftig jede öffentlich zugängliche Ladestation nutzen können sollen, auch ohne langfristige Vertragsbindung mit einem Anbieter. (Petra Hannen)

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