Singulus unterzeichnet Vereinbarung mit GCL und CIE

Die Singulus Technologies AG wird künftig mit zwei chinesischen Photovoltaik-Unternehmen an der Entwicklung von Heterojunction (HJT)-Solarzellen zusammenarbeiten. Es sei ein entsprechendes Memorandum of Understanding mit Golden Concord Holdings Limited (GCL) und China Intellectual Electric Power Technology Co.,Ltd. (CIE) unterzeichnet worden, teilte der Photovoltaik-Anlagenbauer am Mittwoch mit. GCL gehöre zu den größten Photovoltaik-Herstellern weltweit, während sich CIE bereits auf die Entwicklung der HJT-Solarzellen fokussiert habe. Nun solle die Prozesstechnologie gemeinsam mit den chinesischen Unternehmen weiterentwickelt und schließlich Zellen produziert werden. Singulus übernehme die Weiterentwicklung und Optimierung sowie zum Bau und der Lieferung der entsprechenden Produktionsanlagen für die Herstellung, hieß es weiter. Mit der Partnerschaft reagierten die Unternehmen auf die zu erwartende steigende Nachfrage nach HJT-Solarzellen.

Im Juli bestellte der russischen Photovoltaik-Hersteller Hevel bei Singulus neue Maschinen. Dieser will seine Fabrik auf die Produktion von HJT-Solarzellen mit einer Jahreskapazität von 160 Megawatt umrüsten. Zuvor hatte Singulus im Mai Verträge mit einer Tochtergesellschaft des chinesischen Staatskonzerns China National Building Materials (CNBM) mit einem Volumen von 110 Millionen Euro unterzeichnet. Der Anlagenbauer aus Kahl am Main solle dafür Equipment für die Herstellung von CIGS-Dünnschichtmodule nach China liefern. Geplant ist der Bau von zwei neuen Produktionsstätten, die in einer zweiten nachgelagerten Ausbaustufe eine Produktionskapazität von jährlich 300 Megawatt haben sollen. (Sandra Enkhardt)