BSW-Solar will Mitgliedern weltweit Solarmärkte erschließen

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) kooperiert bereits mit Solarverbänden aus Afghanistan, Ägypten, Argentinien, Botswana, Brasilien, Chile, Costa Rica, Ghana, Indonesien, Iran, Israel, Jordanien, Marokko, Pakistan, Philippinen, Tansania, Tunesien und der Türkei. Auf der Intersolar Europe seien nun weitere Kooperationen mit Indien, Mexiko und Südafrika vereinbart worden, meldet der Verband.

Die Kooperationen sollen zum einen dem Informationsaustausch dienen, zum anderen auch dazu, Geschäfte zwischen Mitgliedsunternehmen anzubahnen. Bis Ende des Jahres 2016 sollen insgesamt 40 Verbandskooperationen etabliert werden. „So wollen wir unseren Mitgliedern weltweit Solarmärkte erschließen, auf denen deutsche Angebote nachgefragt werden“, sagt BSW-Präsident Joachim Goldbeck.

José Alberto Valdés, Präsident des mexikanischen Verbands ANES, geht davon aus, dass die neue Vereinbarung zur Zusammenarbeit den internationalen Austausch von Produkten und Dienstleistungen erleichtert. Die erhöhe auch die Transparenz, das Warenangebot und die Qualität auf dem mexikanischen Solarmarkt. Moeketsi Thobela, Geschäftsführer des südafrikanischen Verbandes SAPVIA meint: „Die strategische Bedeutung der Kooperation zwischen SAPVIA und BSW-Solar liegt darin, Südafrika die Möglichkeit zu bieten, von den wertvollen Erfahrungen zu profitieren, die in Deutschland gemacht wurden.“

Matchmaking leichter gemacht

Unter der Webadresse solar-business.com bietet der BSW-Solar nun zudem eine Matchmaking-Plattform an, die die internationale Vernetzung von Firmen aus der Solarbranche erleichtern soll. Deutsche Firmen könnten hier Produkte, Partner und Projekte im Ausland finden. Umgekehrt könnten auch ausländischen Unternehmen Kontakte in den deutschen Markt finden.

Die Qualität und Seriosität der Angebote soll auf der Matchmaking-Plattform unter anderem dadurch gewährleistet werden, dass sich ausschließlich beitragszahlende Mitgliedsunternehmen der Partnerverbände registrieren können. Bis Oktober soll die Plattform mit „Hunderten qualifizierten Firmenadressen aus den Partnerländern“ des Bundesverbands Solarwirtschaft gefüllt sein. (Mirco Sieg)