Knapp 83 Megawatt Photovoltaik-Zubau im April

Im April sind in Deutschland Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 82,85 Megawatt neu bei der Bundesnetzagentur gemeldet worden. Davon stammten 19,8 Megawatt aus dem Anlagenregister, in dem Photovoltaik-Freiflächenanlagen vermerkt werden. Diese verteilen sich auf vier Anlagen, wobei zwei davon Projekte sind, die Zuschläge bei den Pilotausschreibungen erhalten haben. Es handelt sich um zwei Solarparks mit 9,9 und 9,8 Megawatt, die im April ans Netz gingen.

Bei den kleineren Photovoltaik-Anlagen verzeichnet die Liste der Bundesnetzagentur 4306 neue Photovoltaik-Anlagen mit 63,05 Megawatt Gesamtleistung. Dabei sind 3102 gemeldete Photovoltaik-Anlagen mit knapp 38,7 Megawatt auch wirklich im April in Betrieb genommen worden. Alles andere sind Nach- und Vormeldungen von Photovoltaik-Anlagen.

Die insgesamt installierte Photovoltaik-Leistung in Deutschland lag Ende April nun an der Schwelle zu 40 Gigawatt. Nach Angaben der Bundesnetzagentur betrug die installierte Leistung aller geförderten Photovoltaik-Anlagen in Deutschland 39,993 Gigawatt.

Die Solarförderung verbleibt im Juni auf dem seit September 2015 bestehenden Niveau. Die Einspeisevergütung beträgt je nach Größe und Art der Anlage zwischen 8,53 und 12,31 Cent pro Kilowattstunde. Bei der Direktvermarktung liegen die Tarife weiter zwischen 8,91 und 12,70 Cent pro Kilowattstunde. Ende des Monats wird die Bundesnetzagentur die Fördersätze für Juli bis September veröffentlichen. Es ist davon auszugehen, dass es auch für diese Monate keine Degression bei der Einspeisevergütung geben wird. (Sandra Enkhardt)