SMA: Forschungsprojekt „Giga PV“ zu Kostenreduzierung von PV-Kraftwerken beendet

Teilen

Die SMA Solar Technology AG, der TÜV Rheinland und die Universität Kassel haben nach vier Jahren erfolgreicher gemeinsamer Forschungsarbeit das Verbundprojekt „Giga-PV“ erfolgreich beendet. Dabei ging es um die Optimierung von Photovoltaik-Kraftwerken für den Einsatz im globalen Sonnengürtel, wie SMA am Mittwoch mitteilte. Es sei eine optimale Anpassung einzelner Komponenten an extreme Umgebungsbedingungen, eine neue Prüfgrundlage für Tests und Zertifizierungen von Photovoltaik-Wechselrichtern sowie weitere Kostenreduzierungen für Kraftwerke erreicht worden. SMA habe die Ergebnisse auch direkt in neue Produkte einfließen lassen – etwa den Zentral-Wechselrichter Sunny Central 2500-EV.

„SMA konnte Resultate aus dem Forschungsprojekt bereits in die Entwicklung eines innovativen, robusten 2,5 Megawatt-PV-Wechselrichters für 1500 Volt DC-Spannung übernehmen“, sagt Jürgen Reinert, SMA Vorstand Operations und Technologie. Er sei durch seine hohe Leistung und besondere Robustheit und Klimafestigkeit besonders für den Einsatz in diesen Regionen geeignet. Der innovative 1500-Volt-Ansatz bietet darüber hinaus Systemkostenvorteile gegenüber der konventionellen 1000-Volt-Technologie in PV-Kraftwerken und ermöglicht deutliche Kostenreduzierungen“, so Reinert weiter.

Das Bundesforschungsministerium hat das über vier Jahre angelegte Projekt mit rund zwei Millionen Euro unterstützt. Hanwha Q-Cells sei als assoziierter Partner beteiligt gewesen. SMA habe das Projekt koordiniert. Es gehört zur „Innovationsallianz Photovoltaik“, die vom Bund gefördert wird. Ein Wechselrichter-Funktionsmuster sei im Zuge von „Giga PV“ als Demonstrator aufgebaut und in Labor- und Feldtest erprobt worden. Das Projekt habe grundlegende Erkenntnisse für zukünftige kostenoptimierte, robuste und an die besonderen Anforderungen dieses Einsatzsatzgebietes angepasste große PV-Zentral-Wechselrichter der Megawatt-Klasse, ganzheitlich optimierte PV-Großkraftwerks-Systemkonzepte sowie Prüfverfahren für Test und Zertifizierung entsprechender Wechselrichter erbracht, hieß es weiter. (Sandra Enkhardt)

Dieser Inhalt ist urheberrechtlich geschützt und darf nicht kopiert werden. Wenn Sie mit uns kooperieren und Inhalte von uns teilweise nutzen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt auf: redaktion@pv-magazine.com.

Teilen

Ähnlicher Inhalt

An anderer Stelle auf pv magazine...

Schreibe einen Kommentar

Bitte beachten Sie unsere Kommentarrichtlinien.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mit dem Absenden dieses Formulars stimmen Sie zu, dass das pv magazine Ihre Daten für die Veröffentlichung Ihres Kommentars verwendet.

Ihre persönlichen Daten werden nur zum Zwecke der Spam-Filterung an Dritte weitergegeben oder wenn dies für die technische Wartung der Website notwendig ist. Eine darüber hinausgehende Weitergabe an Dritte findet nicht statt, es sei denn, dies ist aufgrund anwendbarer Datenschutzbestimmungen gerechtfertigt oder ist die pv magazine gesetzlich dazu verpflichtet.

Sie können diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. In diesem Fall werden Ihre personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht. Andernfalls werden Ihre Daten gelöscht, wenn das pv magazine Ihre Anfrage bearbeitet oder der Zweck der Datenspeicherung erfüllt ist.

Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.