Phoenix Solar verdoppelt Umsatz im 1. Quartal

Die Phoenix Solar AG hat ihren Umsatz in den ersten drei Monaten 2016 gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 9,9 Millionen Euro verdoppeln können. Ab dem zweiten Quartal sei „mit weiterem Umsatzwachstum in signifikantem Umfang zu rechnen“, teilte das Photovoltaik-Unternehmen am Mittwoch mit. Nach der Fertigstellung von mehreren Photovoltaik-Kraftwerken in den USA beginne nun die Anlaufphase für neue Projekte. 8,8 der 9,9 Millionen Euro Umsatze konnte Phoenix Solar nach eigenen Angaben im Segment Kraftwerke im ersten Quartal erzielen. Positiv sei die Entwicklung beim Auftragsbestand, der zum Ende des ersten Quartals bei 189,4 Millionen Euro gelegen habe.

Beim Ergebnis kann das Unternehmen nicht ganz so erfreuliche Zahlen vorlegen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei mit -2,5 Millionen leicht verbessert gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Konzernperiodenergebnis sei mit -3,7 Millionen Euro allerdings dahinter zurückgeblieben. Die Rohertragsmarge sei binnen Jahresfrist von 18,0 auf 6,8 Prozent gesunken. Allerdings habe es im ersten Quartal 2015 durch den Verbrauch einer Gewährleistungsrückstellung sowie die Auflösung von Sicherheitsreserven den Materialaufwand zu einem außerordentlich höheren Ertrag geführt, während zu Beginn dieses Jahres das Ergebnis durch einmalig nachlaufende Kosten aus einem Projekt belastet gewesen sei.

Phoenix Solar verkündete bei der Vorlage seiner Zahlen für das erste Quartal noch den Abschluss eines Vertrags mit der dänischen Investmentgesellschaft Obton Solenergi Ninna. Diese werde alle Anteile der Projektgesellschaft Bâtisolaire 3 SAS in Frankreich erwerben. Mit einem Vollzug des Kaufvertrages rechnet Phoenix Solar im zweiten Quartal 2016. Der Erlös solle überwiegend zur Schuldentilgung genutzt werden.

Der Vorstand des Sulzemooser Photovoltaik-Unternehmen bestätigte zudem die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Er gehe von Umsatzerlösen zwischen 190 und 210 Millionen Euro sowie einem EBIT-Ergebnis zwischen 2 und gut 4 Millionen Euro aus. „Wir arbeiten weiter daran, das Kerngeschäft zu stärken und unsere qualifizierten Teams in den USA, Asia/Pacific und Middle East, unseren wichtigsten Märkten, auszubauen. Dabei behalten wir aber die Kosten sehr genau im Auge. Daher sind wir zuversichtlich, unsere Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2016 einzuhalten“, erklärte Tim Ryan, Vorstandschef von Phoenix Solar. (Sandra Enkhardt)