Verbesserter Redox-Flow-Speicher fürs Eigenheim entwickelt

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Wissenschaftlern des EWE-Forschungszentrums Next Energy  ist es nach eigenen Angaben gelungen, die Vanadium-Redox-Flow-Technologie für Heim-Batteriespeicher weiterzuentwickeln. Damit könne Solarstrom besonders kosteneffizient über längere Zeiträume gespeichert werden.

Grundlage für den neuen ResiFlow-Heimspeicher sei ein neuartiges Dichtkonzept. Dadurch werde die zentrale Wandlungseinheit stark vereinfacht, sagt Projektleiter Jan grosse Austing. Auch Abmaße und Gewicht des Systems könnten damit deutlich verringert werden. Eine weitere Neuerung sei ein patentiertes Verfahren zur Elektrodenaktivierung, das die Leistungsfähigkeit der Wandlungseinheit erhöhe. „Ein Kernelement der Redox-Flow-Batterie ist die Filzelektrode, sagt Austing. „Sie ist im unbehandelten Zustand hydrophob, was den Stofftransport zur Elektrodenoberfläche maßgeblich hemmt.“ Die Forscher hätten nun aber ein Plasmaverfahren entwickelt, das eine schnelle und kosteneffiziente Oberflächenbehandlung ermöglicht, die die Leistungsfähigkeit der Filze steigert.

Das ResiFlow-Forschungsprojekt ist auf eine Laufzeit von zwei Jahren angelegt. Parallel will das vierköpfige Gründungsteam die Unternehmensgründung aus dem Forschungsbetrieb heraus vorbereiten. Der Markteintritt werde daher bereits vorbereitet. Dabei sind unterschiedliche Speichergrößen für verschiedene Anwendungen sowohl in Privathaushalten als auch in Wohnquartieren mit Photovoltaik-Anlagen oder in landwirtschaftlichen Betrieben geplant. (Mirco Sieg)

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