Japan kürzt Photovoltaik-Einspeisevergütung um 11 Prozent

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Japan wird die Photovoltaik-Einspeisetarife zum 1. April um 11 Prozent absenken. Die Vergütung für kleine Photovoltaik-Anlagen bis 10 Kilowatt Leistung sinke von 27 auf 24 Yen (etwa 19 Eurocent) pro Kilowattstunde, teilte das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) am Freitag nach einer Bloomberg-Meldung mit. Analog zu Deutschland wird die Solarförderung für 20 Jahre gewährt. Die Absenkung der Tarife war bereits angekündigt worden, die genaue Höhe stand aber bislang noch nicht fest. Mit der Kürzung von 11 Prozent reagiere die Regierung nun auf die gesunkenen Photovoltaik-Systemkosten, hieß es weiter. Sie sei einem Expertenvorschlag aus dem vergangenen Monat gefolgt.

Das Land hatte nach der Atomkatastrophe von Fukushima ein neues Gesetz mit Einspeisevergütungen für erneuerbare Energien im Juli 2012 erlassen. Die Höhe der Vergütung wird jährlich geprüft und zum 1. April angepasst. Für die Zukunft plant die Regierung in Tokio eine Umstellung der Förderung von erneuerbaren Energien auf Ausschreibungen. Das Kabinett hatte einen entsprechenden Gesetzentwurf im Februar verabschiedet. Das Parlament muss der Änderung aber noch zustimmen, die dann ab April 2017 in Kraft treten könnte. (Sandra Enkhardt)

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