Details zur Photovoltaik-Speicherförderung könnten nächste Woche kommen

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So langsam drängt sich die Frage auf: Was haben die Photovoltaik-Speicherförderung und die Tesla Powerwall in Deutschland gemeinsam? Die Antwort: Beide sind versprochen, heiß begehrt und lassen auf sich warten!

Eine Anfrage von pv magazine beim Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) ergab nun, dass es weiter „an einem neu ausgerichteten PV-Batteriespeicherprogramm“ arbeitet. Aus gut informierten Kreisen hieß es jedoch, in der kommenden Woche könnten die Details zur neuen Photovoltaik-Speicherförderung vorgestellt werden. Eine offizielle Bestätigung gab es beim Bundeswirtschaftsministerium dafür nicht. Es gebe noch keinen konkreten Zeitplan, erklärte zuvor eine Sprecherin.

Zumindest scheinen die Beamten des Bundeswirtschaftsministeriums die Evaluation der zum Jahresende ausgelaufenen Speicherförderung nun weitgehend abgeschlossen zu haben und die grobe Richtung klar zu sein. „Vor dem Hintergrund der erzielten Ergebnisse und Erfahrungen wird das Programm derzeit neu ausgerichtet und soll unter veränderten Bedingungen neu gestartet werden. So soll künftig ein stärkere Fokus auf dem Aspekt Systemdienlichkeit liegen. Auch soll die Kostenentwicklung künftig stärker berücksichtigt werden“, erklärte die BMWi-Sprecherin auf Anfrage von pv magazine. Weitere Details konnte sie aber noch nicht nennen.

Anfang Januar hatte das Bundeswirtschaftsministerium noch erklärt, dass das neue Programm „schnellstmöglich Anfang 2016“ kommen soll. Die Grünen hatten scharf kritisiert, dass die Bundesregierung keinen nahtlosen Übergang nach der zum Jahresende ausgelaufenen KfW-Speicherförderung gewährleistete. Andererseits ist die Hinhaltetaktik auch nicht wirklich verwunderlich. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte im vergangenen Herbst zunächst das Auslaufen der Photovoltaik-Speicherförderung angekündigt, ehe er quasi durch die Hintertür – vom Haushaltsausschuss des Bundestages – zu einer Fortsetzung gezwungen wurde. Da war es aber bereits Ende November.

In der aktuellen Anfrage verweist die Sprecherin nochmals daraufhin, dass mit dem zum Jahresende ausgelaufenen Photovoltaik-Speicherprogramm die „zentralen Ziele, die Markteinführung und Kostensenkung dieser Technologie,“ erreicht worden seien. Mit dieser Begründung hatte sich Gabriel auch gegen die Empfehlung seiner wissenschaftlichen Berater gegen eine Verlängerung des Programms entschieden.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat eine vorläufige Auswertung seines zum Jahresende ausgelaufenen Programms „Erneuerbare Energien – Speicher“ vorgenommen, die pv magazine vorliegt. Dabei zeigt sich, dass zum Jahresende die Anträge für die Darlehen nochmals spürbar nach oben gegangen sind und mit ihr die Zahl der Bewilligungen. Dies ist allerdings nicht ungewöhnlich, wenn das Ende von Förderungen naht. Nach den vorläufigen Berechnungen der KfW sind so noch im Januar 2016 insgesamt 1819 Darlehen mit einem Gesamtvolumen von knapp 30,5 Millionen Euro für die Speicherförderung bewilligt worden. Auch im November und Dezember gab es nach der Auswertung einen spürbaren Anstieg bei den zugesagten Förderungen für Photovoltaik-Speichersysteme. In beiden Monaten waren es demnach nochmal mehr als 2500 Bewilligungen für Darlehen mit einem Gesamtvolumen von knapp 37 Millionen Euro. Nach den vorläufigen Auswertungen hat die KfW zwischen Januar 2015 und Januar 2016 insgesamt 10615 Förderzusagen für Darlehen erteilt. Das Gesamtvolumen der Darlehen belief sich dabei auf mehr als 222 Millionen Euro. (Sandra Enkhardt)

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