Enel kann Erneuerbaren-Tochter reintegrieren

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Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung haben die Aktionäre von Enel einem Zusammenschluss mit der Tochter Enel Green Power S.p.A.(EGP) genehmigt. Sie stimmten dabei für den Vorschlag eines nicht-proportionalen Spin-off, wie der italienische Energiekonzern am Montag mitteilte. So sollen die Aktionäre von EGP für diese Aktien 0,486 neue Anteile von Enel erhalten. Nach früheren Berichten soll die Transaktion ein Volumen von 3,1 Milliarden Euro haben.

Enel hat EGP für sein Geschäft mit erneuerbaren Energien 2008 gegründet. 2010 brachte der italienische Energiekonzern dann Teile an die Börse. Derzeit hält er noch 69 Prozent der Anteile und will nun die restlichen zurück. Enel leidet wie seine deutschen Konkurrenten auch unter einem schwächelnden Geschäft mit den konventionellen Kraftwerken. Mit der Reintegration von EGP sollen die Geschäftszahlen wieder deutlich verbessert werden.

Kurz vor Weihnachten hatte EGP mit dem Bau eines 254-Megawatt-Solarparks in Brasilien begonnen. Er soll nach seiner Fertigstellung zum Jahresende 2017 jährlich mehr als 550 Gigawattstunden Solarstrom produzieren. Die Investition in das Photovoltaik-Kraftwerk „Ituverava“ beziffert EGP mit 400 Millionen US-Dollar. (Sandra Enkhardt)

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