Solarbetreiber-Club wirbt mit drastischer Aktion um mehr Mitglieder

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Vor rund drei Jahren wurde der Solarbetreiber-Club (DSC) geründet. Er war mit dem Ziel angetreten, die Interessen der rund 1,5 Millionen Betreiber von Photovoltaik-Anlagen in Deutschland gegenüber der Politik und in den Medien zu vertreten und den Mitgliedern auch vor Ort mit praktischer Hilfe und verschiedenen Serviceangeboten beiseite zu stehen.

Nun steht der Club kurz vor dem Aus: „Wir sind fast am Ende. So geht es nicht weiter“, heißt es in einer Mitteilung des Vorstands. Der Grund: Bisher haben sich nur rund 150 Mitglieder beim DSC angemeldet. Das reiche für eine kontinuierliche, professionelle Vertretung mit einer dauerhaft besetzten Geschäftsstelle nicht aus. Auch die geplanten Clubvorteile, wie beispielweise günstige Anlagen- und Betreiberhaftpflicht-Versicherungen oder eine kostenlose Rechtsauskunft, könnten bei dieser Mitgliederzahl nicht realisiert werden.

Club droht mit Selbstauflösung

Nun startet der DSC eine drastische Aktion. Wenn bis zur Mitgliederversammlung am 21. November 2015 nicht 1.000 neue Mitglieder beitreten, will sich der Club selbst auflösen. Wenn der Solarbetreiber-Club eine Zukunft haben soll, brauche es jetzt einen kräftigen Schub an neuen Mitgliedern. „Nur dann wird der Club sichtbar, nur dann wird er attraktiv für Neumitglieder und nur dann kann er weiter wachsen“, so der Vorstand.

Wer also ein Interesse daran hat, dass der Solarbetreiber-Club weiter macht und seine Ziele auch erreichen kann, wird aufgerufen, die Aktion unter befreundeten Photovoltaik-Betreibern, in persönlichen und sozialen Netzwerken, bei Multiplikatoren und in den Medien zu verbreiten. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 48 Euro pro Jahr. Dieser werde in diesem Jahr aber nur fällig, wenn sich der Club nicht auflöst. Interessierte können sich auf der Webseite des DSC über die Aktion informieren und auch einen Online-Mitgliedsantrag ausfüllen. (Mirco Sieg)

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