Baywa re veräußert britischen Solarpark

Baywa re hat das Photovoltaik-Kraftwerk „Pingewood“ in England an SUSI Renewable Energy Fund II verkauft. Der Vertrag für das 15-Megawatt-Photovoltaik-Kraftwerk sei am vergangenen Donnerstag vollzogen worden, teilte das Münchner Unternehmen nun mit. Bei dem Käufer handele es sich um einen Investmentfonds, der von der Schweizer SUSI Partners AG verwaltet werde und die Interessen von institutionellen Anlegern wie Versorgungswerke und Versicherungen vertrete. Nähere Angabe zum Kaufpreis machte Baywa re nicht.

Es sei der erste von vier Solarparks, den das Unternehmen in diesem Jahr in Großbritannien verkaufen werde. Für das Photovoltaik-Kraftwerk, das im Frühjahr fertiggestellt und noch unter das ROC-Förderregime ans Netz angeschlossen wurde, gebe es einen Stromabnahmevertrag (PPA). Dies erhöhe die Attraktivität des Investments, so Baywa-Vorstand Matthias Taft. Der PPA beinhalte den Verkauf des erzeugten Solarstroms über eine Laufzeit von 20 Jahren zu einem festen Preis. Abnehmer sei Mc Donalds, das seine Restaurants auf der Insel so mit sauberem Strom versorgen wolle, hieß es weiter.

Die technische Betriebsführung für das Photovoltaik-Kraftwerk, das auf einer ehemaligen Mülldeponie errichtet worden ist, übernehme auch weiterhin Baywa re. Ursprünglich finanziert wurde der Solarpark durch die BayernLB. Das Münchner Unternehmen ist weiterhin auch sehr aktiv bei der Projektierung von Photovoltaik-Kraftwerken. Anfang August sei der Startschuss für den Bau eines 45-Megawatt-Projekts im Osten Englands gefallen. Dies sei das größte Photovoltaik-Einzelprojekt von Baywa re bislang. Die Fertigstellung sei für März 2016 vorgesehen. Weitere Projekte sollen folgen. (Sandra Enkhardt)