EU-Kommission hebt Zölle für Solarglas wegen weiterer Dumpingverstöße an

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Die EU-Kommission hebt die Importzölle für Solarglas aus China weiter an. Das Solarglas werde immer noch zu Dumpingpreisen in die Europäische Union geliefert, so die Erklärung der EU-Kommission am Freitag. Europäische Hersteller seien nicht in der Lage mit den chinesischen Konkurrenten mitzuhalten. Künftig sollen die Anti-Dumpingzölle auf Solarglas für die chinesischen Hersteller zwischen 17,5 und 75,4 Prozent liegen, wie aus der Veröffentlichung im Offical Journal hervorgeht. Die Zölle aus dem Jahr 2014 lagen zwischen 0,4 und 36,1 Prozent. Der Anti-Subventionszoll bleibt unverändert. Er liegt für die Hersteller zwischen 3,2 und 17,1 Prozent.

Im November 2014 hatte EU Prosun Glass eine Überprüfung der Zölle bei der EU-Kommission beantragt. Im Dezember nahm die EU-Kommission schließlich das Verfahren auf und stellte dabei zahlreiche Anti-Dumping-Verstöße der chinesischen Hersteller fest. Daher nun die Anhebung des Importzolls. Jährlich verkaufen sie in der EU Solarglas im Wert von weniger als 200 Millionen Euro. (Sandra Enkhardt)

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