Jinko Solar und Hanwha Q-Cells mit kräftig wachsenden Umsätzen

Hanwha Q-Cells und Jinko Solar haben am Donnerstag Zahlen für das erste Quartal präsentiert und zeigten sich dabei äußerst zufrieden. Bei dem aus Hanwha Q-Cells und Hanwha Solarone fusionierten Photovoltaik-Hersteller stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 54 Prozent auf 333,5 Millionen US-Dollar. Insgesamt seien Photovoltaik-Produkte mit insgesamt 547 Megawatt ausgeliefert worden. Die Bruttomarge von Hanwha Q-Cells sei sogar um 70 Prozent auf 48,4 Millionen US-Dollar gestiegen. Belastet wird das Ergebnis aber noch durch Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Fusion von Hanwha Q-Cells und Hanwha Solarone stehen, in Höhe von 22,1 Millionen US-Dollar. Das Vorsteuerergebnis liege ohne diese Aufwendung bei vier Millionen US-Dollar, teilte das Unternehmen mit. Für die kommenden Quartale sieht Hanwha Q-Cells noch deutliche Potenziale, Kosten infolge der Fusion einzusparen.

Auch Jinko Solar konnte seinen Umsatz um 36,5 Prozent auf 443,5 Millionen US-Dollar im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahresergebnis steigern. Dabei habe das Unternehmen 789,2 Megawatt an Photovoltaik-Produkten ausgeliefert, 703,5 Megawatt davon waren Solarmodule. Auch das Downstream-Geschäft des chinesischen Herstellers kommt langsam in Fahrt. Im ersten Quartal machte Jinko Solar damit immerhin einen Umsatz von 16,5 Millionen US-Dollar; 111,1 Prozent mehr als noch im ersten Quartal 2014. Die Bruttomarge für das erste Quartal gab Jinko Solar mit 20,3 Prozent an. Das Nettoergebnis habe bei 8,2 Millionen US-Dollar gelegen. (Sandra Enkhardt)