Plus auf dem EEG-Konto wächst auf mehr als vier Milliarden Euro

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Ende Februar verzeichneten die Übertragungsnetzbetreiber ein Plus von fast 4,2 Milliarden Euro auf dem EEG-Konto, auf dem die Vergütungszahlungen für Betreiber von Photovoltaik-, Windkraft- und anderen Erneuerbaren-Anlagen gedeckt werden. Damit wächst der Überschuss weiter steil an. Allein in den ersten beiden Monaten des Jahres kamen etwa 1,35 Milliarden Euro hinzu. Seit dem vergangenen Jahr liegt das EEG-Konto kontinuierlich im Plus.

Der durchschnittliche Vermarktungspreis für Strom aus Erneuerbaren-Energien-Anlagen stieg im Februar wieder deutlich an und lag bei 36,60 Euro pro Kilowattstunde. Dies dürfte auch daran gelegen haben, dass mehr Strom aus Photovoltaik-Anlagen als aus Windkraft-Anlagen vermarktet worden ist. Im Februar kamen nach Angaben der Übertragungsnetzbetreiber 1.141 der insgesamt 2.733 Gigawattstunden der am vortägigen Sportmarkt einer Börse vermarkteten Strommengen aus Photovoltaik-Anlagen. Der Marktwert Solar lag im Februar bei 3,678 Cent pro Kilowattstunde. Im Januar betrug er den Übertragungsnetzbetreibern zufolge noch 3,218 Cent je Kilowattstunde.

Der Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz erklärte auf seiner Bilanzpressekonferenz am Montag, dass er damit rechne, dass die EEG-Umlage auch im kommenden Jahr relativ stabil bleiben werde. „Der Erneuerbare-Energien-Ausbau ist günstiger als erwartet“, erklärte Vorstandschef Boris Schucht nach einer Meldung von dpa. Das liege auch daran, dass mehr neue Windräder und Photovoltaik-Anlagen gebaut würden, als zunächst angenommen. Die EEG-Umlage liegt in diesem Jahr bei 6,17 Cent je Kilowattstunde und war zu Jahresbeginn erstmals gesunken seit ihrer Einführung. Nach Ansicht von Experten hätte sie aber angesichts des großen Überschusses auf dem EEG-Konto noch mehr als die 0,07 Cent je Kilowattstunde gesenkt werden können. (Sandra Enkhardt)

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