EU PVSEC: Glunz erhält Becquerel-Preis

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Stefan Glunz ist auf der EU PVSEC in Amsterdam mit dem Becquerel-Preis geehrt worden. Der Bereichsleiter „Solarzellen – Entwicklung und Charakterisierung“ am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE ist damit für seine Pionierarbeit im Bereich der hocheffizienten Siliziumsolarzellen ausgezeichnet worden. Laudator Wim Sinke vom niederländischen Institut ECN Solar Energie würdigte Glunz als „motivierten Forscher, exzellenten Wissenschaftler und großartigen Lehrer, der seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter inspiriert“. Er habe mit seiner Arbeit einen Beitrag zum weltweiten Erfolg der photovoltaischen Stromerzeugung geleistet. Seine Arbeit sei führend sowohl in der Grundlagen- als auch der angewandten Forschung.

Glunz beschäftigt sich seit Jahren mit der Weiterentwicklung kristalliner Solarzellen. Er verfolgt dabei verschiedene Ansätze zur Wirkungsgradsteigerung und damit zur weiteren Kostensenkung der Photovoltaik, wie das Fraunhofer-ISE mitteilte. Diese reichten von der Untersuchung elektrisch aktiver Defekte in den Zellen selbst über die Senkung des Materialbedarfs bis hin zu zahlreichen Innovationen in der Produktionstechnologie. Der 1966 in Dortmund geborene Wissenschaftler studierte in Freiburg Physik. 1988 begann er seine Karriere als wissenschaftliche Hilfskraft am Fraunhofer-ISE. Seit 1999 ist er in Führungspositionen in dem Freiburger Institut tätig.

Die Europäische Kommission ehrt mit dem Becquerel-Preis seit 1989 die Verdienste herausragender Forscher in der Photovoltaik. Er wurde ins Leben gerufen in Erinnerung an die Entdeckung des photovoltaischen Effekts durch den französischen Forscher Alexandre Edmond Becquerel im Jahr 1839. Glunz ist der 22. Becquerel-Preisträger. (Sandra Enkhardt)

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