SMA Solar weitet Verluste aus

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Die SMA Solar Technology AG musste einen schwachen Jahresauftakt hinnehmen. Im ersten Quartal sei der Absatz von Photovoltaik-Wechselrichtern auf 1,0 Gigawatt gesunken; nach 1,2 Gigawatt im ersten Quartal 2013. Auch der Umsatz sei in der Folge weiter rückläufig. Binnen Jahresfrist sei er von 212,3 auf 176,3 Millionen Euro gesunken, teilte SMA Solar mit. Das operative Ergebnis habe sich im Gegensatz zum Vorjahr ebenfalls verschlechtert. Der EBIT-Verlust habe sich im ersten Quartal auf 22,4 Millionen Euro summeriert. Die liege zum einen im niedrigeren Absatz, zum anderen im veränderten Produktmix begründet.

Der geringere Umsatz sei auf das rückläufige Projektgeschäft zurückzuführen, hieß es weiter. Gründe seien dabei vor allem die Unsicherheit in Europa wegen der Ukraine-Krise, Projektverschiebungen in Nordamerika und Währungsturbulenzen in Indien. „Durch die anhaltende politische Diskussion in Deutschland und Projektverzögerungen im Ausland verzeichnete SMA im ersten Quartal 2014 einen hohen Verlust. Mit der Umsatz- und Ergebnisentwicklung sind wir nicht zufrieden“, kommentierte SMA-Solar-Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon die Zahlen. Dennoch bewege sich der Umsatz innerhalb der zuvor veröffentlichten Erwartungen. Der Auslandsanteil sei mit 68 Prozent weiterhin stabil. Dennoch ist SMA Solar weiter sehr stark vom deutschen Photovoltaik-Markt abhängig. Mit einem Bruttoumsatz von mehr als 57 Millionen Euro sei Deutschland im ersten Quartal erneut der umsatzstärkste Markt für den Photovoltaik-Wechselrichterhersteller gewesen. Dennoch sei hierzulande wegen der anhaltenden Diskussionen über die EEG-Reform eine stark rückläufige Nachfrage zu verzeichnen. Die wichtigsten internationalen Märkte für SMA Solar seien derzeit Großbritannien, Australien und Nordamerika.

Der Vorstand des Photovoltaik-Unternehmens kündigte an, weiterhin auf die Entwicklung neuer technologischer Ansätze, die Erschließung neuer Märkte und die systematische Reduzierung der Kosten zu setzen. Für das Gesamtjahr werde die im November 2013 veröffentlichte Prognose aufrechterhalten. SMA Solar will demnach einen Umsatz zwischen 1,0 und 1,3 Milliarden Euro und im besten Fall einen operativen Gewinn von bis zu 20 Millionen Euro erzielen. Dafür sei aber eine Stabilisierung der rechtlichen Rahmenbedingungen auf den europäischen Photovoltaik-Märkten die Voraussetzung. (Sandra Enkhardt)

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