29. Photovoltaik-Symposium in Bad Staffelstein eröffnet

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Das Photovoltaik-Symposium startete am heutigen Mittwoch mit 750 Teilnehmern. Schon diese Zahl zeigt, wo die Branche derzeit steht. Bernd Porzelius, Leiter des Bereichs erneuerbare Energien beim Veranstalter OTTI, ist damit sehr zufrieden und kann es vermutlich auch sein. Doch in absoluten Zahlen sind es 150 Teilnehmer weniger als letztes und 280 weniger als vorletztes Jahr. So wenige waren es zuletzt 2007. Die Zahl der Aussteller ist im Vergleich zum vergangenen Jahr allerdings leicht auch 95 gestiegen. Die Besucherstruktur zeigt, dass Universitäten, Institute und Verbände mit 27 Prozent der Teilnehmer eine deutlich größere Rolle spielen als in den Jahren zuvor, wo deren Anteil zwischen elf und 18 Prozent lag. Der Anteil aus dem Ausland ist leicht zurückgegangen auf jetzt sieben Prozent.

Tagungsleiter Günther Ebert, Leiter des Bereichs elektrische Energietechnik beim Fraunhofer-ISE, sieht die Photovoltaik weltweit in Aufwind. Nur in Deutschland sei die Stimmungslage eine andere. „Der Korridor mag ausreichen, um in 2020 den fiktiven Deckel (von 52 Gigawatt, Anmerkung der Redaktion) zu erreichen, aber wie soll damit eine Vollversorgung erreicht werden?“, fragte er. Die diesjährige Tagung habe als Schwerpunkt daher die Frage, wie viel Photovoltaik Deutschland überhaupt vertrage. Dazu gehören auch Lösungen zur zur Netzintegration und Energiespeicherung. Sein Chef, Eicke Weber, der die erste Sitzung leitete, wies außerdem darauf hin, dass dieses Jahr viele Investitionsentscheidungen für die zukünftigen Fabriken fallen würden, da sich die Schere zwischen Angebot und Nachfrage schließen werde. (Michael Fuhs)

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