1000 Batteriespeichersysteme für Photovoltaik-Anlagen gefördert

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In den ersten vier Monaten nach Einführung der Speicherförderung sind insgesamt 1000 Batteriespeichersysteme über das von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) aufgelegte Programm unterstützt worden. Rund 1100 Kreditanträge mit einem Gesamtvolumen von 18,7 Millionen Euro seien für die Finanzierung von Photovoltaik-Anlagen mit Speicher oder für die nachträgliche Anschaffung von Batteriespeichern bereits bewilligt, teilte der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) auf Basis aktueller KfW-Zahlen mit. Der zugesagte Tilgungszuschuss belaufe sich bislang auf rund 3,3 Millionen Euro. Der Fördertopf sei damit noch nicht ausgeschöpft. Für das Programm stehen in diesem Jahr 25 Millionen Euro zur Verfügung. „Jetzt geht es darum, die Schlagzahl weiter zu erhöhen sowie Technik und Förderung noch bekannter zu machen“, sagte BSW-Solar-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Immer mehr Menschen interessierten sich für Speichersysteme, auch angesichts der steigenden Strompreise für Privathaushalte, die Eigenverbrauch und Speicher immer mehr zu einer Alternative machten.

Erst am Dienstag hat die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen zugesichert, dass sie auch im kommenden Jahr die Förderung von stationären und dezentralen Batteriespeichersystemen in Verbindung mit Photovoltaik-Anlagen fortsetzen wolle. Die Mittel dafür sollen aus dem Sondervermögen des Energie- und Klimafonds kommen. Die Höhe der Förderung für das kommende Jahr stehe aber noch nicht fest, heißt es von der Bundesregierung weiter. Sie will das Programm zuvor evaluieren. Schloss aber bereits eine Umstellung der Förderung von einem Kredit mit Tilgungszuschuss auf einen reinen Investitionszuschuss aus. Genauso plant sie nicht, auch die Nachrüstung bei älteren Photovoltaik-Anlagen oder für größere Systeme zu unterstützen. (Sandra Enkhardt)

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