Conergy versorgt US-Schulen mit Photovoltaik

Schüler der V. Sue Cleveland sowie der Rio Rancho High School in Rio Rancho im US-Bundesstaat New Mexico lernen künftig mit sauberem Sonnenstrom. Das teilte das Hamburger Photovoltaik-Unternehmen am Donnerstag mit. Den Strom sollen zwei insgesamt 1,2 Megawatt starke Photovoltaik-Anlagen liefern, die Conergy derzeit auf dem jeweiligen Schulgelände errichtet. Der Pressemeldung zufolge agiert Conergy dabei als Generalunternehmer und zeichnet sowohl für die Planung und Auslegung der Anlage verantwortlich als auch für den Bau und die Lieferung der Komponenten. Investor und Betreiber der Anlagen ist demnach Washington Gas Energy Systems.

Wie Conergy weiter mitteilt, verbrauchen die beiden öffentlichen Schulen den Strom über einen 20 Jahre laufenden Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement, PPA) mit Washington Gas Energy Systems künftig selbst. Die 8200 Module sollen 4,3 Millionen Kilowattstunden Photovoltaik-Strom pro Jahr erzeugen – genauso viel Energie, so Conergy, wie rund 43.000 Laptops jährlich bei einer Betriebszeit von täglich acht Stunden verbrauchen.

„Wir sind sehr stolz, dass unsere beiden High Schools nun mit erneuerbarem Strom versorgt werden und wir so einen wertvollen Beitrag zur Nachhaltigkeit in unserer Gemeinde leisten“, sagte Al Sena, verantwortlich für die Gebäudeverwaltung der Rio Rancho Public Schools. „Wir decken insgesamt 80 Prozent unseres jährlichen Strombedarfs und gleichzeitig sparen wir erheblich bei unseren Stromkosten – und dies ohne große Anfangsinvestitionen.“

Wie Sanjiv Mahan, Vizepräsident für Geschäftsentwicklung bei Washington Gas Energy Systems, mitteilt, hat sich sein Unternehmen auf die Zusammenarbeit mit Bildungsinstitutionen spezialisiert. „Wir zeigen auf, dass saubere Energiequellen eine wettbewerbsfähige Alternative sind und bieten Schülern eine Möglichkeit dies zu erleben.“ (Petra Hannen)