Solarworld in PV+Test 2.0

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Die beiden Module waren die ersten, die die neue Testprozedur PV+Test 2.0 durchlaufen haben. Diese enthält im Vergleich zu den vorher gültigen Testbedingungen aus Februar 2011 zusätzliche Verschärfungen bei der Prüfung der Alterungsbeständigkeit, unter anderem einen Test auf Potenzial induzierte Degradation (PID), und eine genauere Bestimmung des Schwachlicht- und Temperaturverhaltens. Da der Test eine Bestenliste ist, können die Hersteller bei schlechten Testergebnissen entscheiden, dass ihr Name nicht veröffentlicht wird. Diese Option hat der Hersteller des mit befriedigend getesteten Moduls gewählt.

Bei den Leistungsparametern schneidet das Modul von Solarworld gut ab. Die Abweichung der gemessenen von der angegebenen Leistung liegt voll im Rahmen, ebenso das Temperatur und Schwachlichtverhalten. Bei diesem wurde nicht mehr nur der Wert bei einer Einstrahlung von 200 Watt pro Quadratmeter bestimmt, sondern eine Matrix aus verschiedenen Einstrahlungsbedingungen und Temperaturen, angelehnt an die Norm IEC 61853. Die Daten werden so gewichtet, wie es typischen Einstrahlungsbedingungen in Deutschland entspricht, so dass die Bewertung Rückschlüsse auf das Ertragsverhalten zulässt. Die Solarworld-Ergebnisse sind in dieser Teilbewertung gut, die des anderen Moduls ausreichend. Beim PID-Test schneidet das Solarworldmodul ebenfalls gut ab.

Besonders hervorzuheben ist bei dem Modul von Solarworld die Verarbeitung, die vollkommen mängelfrei ist.  (Michael Fuhs)

In der Juniausgabe von pv magazine berichten wir ausführlich über die beiden Module und die neuen Testbedingungen, die die Probanden unter PV+Test 2.0 durchlaufen müssen. Alle Testergebnisse, Berichte und Bewertungen finden Sie auf unserer Seite "Modultest".