Suntech beauftragt UBS mit Umschuldung

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Die Suntech Power Holdings Co., Ltd. versucht weiter, ihre Gesamtschulden in den Griff zu bekommen. Der neue Vorstandschef David King, der kürzlich Firmengründer Zhengrong Shi abgelöst hat, stellte nun fünf Punkte vor, wie sich der chinesische Photovoltaik-Hersteller weiter am Markt behaupten will. Die Neuigkeit gab es dabei bei der Finanzlage. Suntech drückt ein riesiger Schuldenberg. Der Photovoltaik-Hersteller habe daher nun die UBS Investment Bank beauftragt, Alternativen für die im März 2013 fällige Wandelschuldanleihe zu prüfen. Insgesamt wolle Suntech die Fälligkeit der Kredite verlängern und neben der Gesamtverschuldung auch die Zinskosten senken.

Neben der Verbesserung der finanziellen Situation strebt Suntech weiter eine Senkung der Produktionskosten an. Insgesamt seien bis Ende des Jahres eine Reduktion von 20 Prozent gegenüber Ende 2011 geplant. Auch im kommenden Jahr sollen die Kostensenkungen fortgesetzt werden, um wettbewerbsfähig am Markt seine Photovoltaik-Produkte anbieten zu können, hieß es weiter. Auch bekräftigte der Hersteller, dass er seine Kapazitäten drosseln werde. Vorübergehend wolle Suntech seine Zellproduktion auf 1,8 Gigawatt, seine Waferproduktion auf 1,6 Gigawatt und seine Modulproduktion auf 2,4 Gigawatt herunterfahren. Damit reagiere Suntech auch auf den Handelsprotektismus und die schwankende Nachfrage nach Photovoltaik-Produkten. Darüber hinaus setze der Konzern auf Innovationen und Service, um seine Position auf dem Weltmarkt zu behaupten.

Handelsprotektionismus und ein Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage haben zu einem zunehmenden Wettbewerb und sinkender Profitabilität bei den Photovoltaik-Herstellern weltweit geführt. In diesem Umfeld ist es unerlässlich, dass wir uns auf das konzentrieren, was wir am besten können und die entscheidenden Maßnahmen, um unsere Marktführerschaft zu festigen“, sagte King. (Sandra Enkhardt)

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