SAG Solarstrom schließt 48-Megawatt-Solarpark an

Die SAG Solarstrom hat es geschafft, ihr Photovoltaik-Kraftwerk mit 48 Megawatt Leistung in Norditalien bis zum 31. August ans Netz anzuschließen. Es sei das bislang größte Projekt, dass das Photovoltaik-Unternehmen realisiert haben, teilte SAG Solarstrom mit. Wegen der geänderten Bedingungen der Solarförderung in Italien, die ab dem 1. September einen Eintrag in ein Register für die Förderung von großen Photovoltaik-Anlagen vorschreiben, sei die Fertigstellung nochmals beschleunigt worden. Ursprünglich sollte der Solarpark bis Ende des Jahres ans Netz angeschlossen werden. Dank der Beschleunigung habe sich SAG Solarstrom nun noch einen durchschnittlichen Einspeisetarif von 25,6 Cent je Kilowattstunde für seinen Solarstrom sichern können. Der Strom werde über ein eigenes Umspannwerk direkt in das Hochspannungsnetz eingespeist, hieß es weiter.

Der Solarpark „Serenissima“ sei auf einer Fläche von 150 Hektar in der Region Venedig entstanden, teilte das Photovoltaik-Unternehmen aus Freiburg weiter mit. Mehr als 200.000 Solarmodule seien verbaut worden. Die Photovoltaik-Anlage produziere jährlich mehr als 64 Millionen Kilowattstunden Solarstrom, dass für die Versorgung von etwa 14.000 Vier-Personen-Haushalten ausreiche. SAG Solarstrom kündigte an, das Photovoltaik-Kraftwerk innerhalb des vierten Quartals verkaufen zu wollen. Das Photovoltaik-Unternehmen bekräftigte zugleich seine Prognose. Trotz eines deutlich schwächeren deutschen Marktes geht SAG Solarstrom für das Geschäftsjahr 2011 von einem Umsatz zwischen 260 und 280 Millionen Euro sowie einem EBIT-Ergebnis zwischen 16 und 18 Millionen Euro aus. (Sandra Enkhardt)