Conergy-Chef vom Blitz getroffen

In den vergangenen Tagen zogen immer wieder heftige Unwetter über Deutschland hinweg. Den Chef des Hamburger Photovoltaik-Unternehmens Conergy, Sebastian Biedenkopf, erwischte es besonders schwer. Der Sohn des ehemaligen sächsischen Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU) ist nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ am Montag vom Blitz getroffen worden. Dieser erwischte ihn nicht etwa, als er unterwegs war, sondern als er am Schreibtisch in seinem Büro saß. Schuld am Stromschlag ist dem Bericht zufolge das Gebäude, in dem Conergy seinen Hauptsitz hat. Dieses habe eine Bogenform und sei komplett verglast, wobei die Fenster mit Metallstreben versehen sind. Eine solche Strebe sei nun Biedenkopf zum Verhängnis geworden. Der 47-jährige Vorstand des Photovoltaik-Unternehmens habe einen Stromschlag erlitten. Der alarmierte Notarzt habe Biedenkopf daraufhin über Nacht ins Krankenhaus geschickt. Dieses habe er am Dienstagmorgen wieder verlassen können. Nach Aussagen eines Conergy-Sprechers habe er weder innere noch äußere Verletzungen und sei mit dem Schrecken davongekommen, hieß es in dem Bericht weiter. (Sandra Enkhardt)