Italien vertagt Entscheidung zur Solarförderung

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In Italien scheint eine Begrenzung des Zubaus für Photovoltaik-Anlagen offenbar vom Tisch zu sein. Allerdings konnten sich Vertreter des Solarindustrie-Verbands GIFI und der Regierung vorerst nicht auf neue Einspeisetarife für Solarstrom verständigen, wie EuPD Research berichtet. Die Entscheidung über die neue Ausgestaltung der Solarförderung im Conto Energia sei deshalb auf den April verschoben worden.

Bis zum 31. Mai haben die derzeitigen Einspeisevergütungen weiterhin ihre Gültigkeit. Wegen des enormen Zubaus bei Photovoltaik-Anlagen soll nun aber über eine deutliche Absenkung diskutiert werden. Ein Treffen zu diesem Thema zwischen GIFI-Vertretern und Beamten des Umweltministeriums sowie des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung am Donnerstag blieb EuPD Research zufolge allerdings ergebnislos. Bereits in den vergangenen Tagen hat es immer wieder zu Spekulation gegeben, die Regierung wolle den Photovoltaik-Markt deckeln und die Solarförderung bei einem Zubau von acht Gigawatt Photovoltaik-Leistung komplett abschaffen. Die Begrenzung des Zubaus scheint nun allerdings nicht zukommen, nachdem sich Experten, Analysten und auch Politiker dagegen ausgesprochen hatten. Kürzungen der Photovoltaik-Einspeisevergütungen zum 1. Juni werden aber erwartet und sind selbst von GIFI ins Gespräch gebracht worden. (Sandra Enkhardt)

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