„Ein Baukasten für jede beliebige Dachgeometrie“

Die Firmenname Roto ist seit vielen Jahrzehnten als Bauzulieferer bekannt. Vor einigen Jahren kamen Indachsolarsysteme hinzu, seit kurzem das Roto Sunroof. Brechen auch in Bad Mergentheim sonnige Zeiten an?

Erich Rosenkranz: Roto kann auf mehr als 70 Jahre als Zulieferer für den Bau zurückblicken. Weltweit haben wir 3800 Mitarbeiter, die mehr als 600 Millionen Euro Umsatz im Jahr erwirtschaften. Für uns war der Entschluss, in die Solarbranche einzusteigen, folgerichtig. Wir sind schon lange Spezialist für Wohndachfenster und Eindeckrahmen. Das Dach wird schon in naher Zukunft neben dem Schutz vor Wind und Niederschlägen eine zweite, wesentliche Aufgabe erfüllen: Es erzeugt Strom und Wärme. So entwickelt sich das Schutzdach zum Nutzdach.

Sie haben im vergangenen Jahr das Roto Sunroof auf den Markt gebracht. Wie ist der Start gelaufen?

Erich Rosenkranz: Roto Sunroof hat einen fulminanten Start erlebt. Anscheinend haben viele Kunden, Verarbeiter und Vertriebsorganisationen auf ein solches Produkt gewartet. Uns geht es mit dem Sunroof vor allem darum, Wohndachfenster, Solarmodule und Flachkollektoren auf einfache Weise im Dach zu vereinen. Wir bieten den Kunden und Installateuren einen Baukas

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Roto Frank AG

Das Unternehmen wurde 1935 von Wilhelm Frank gegründet. Am Anfang stand der erste industriell gefertigte Dreh-Kipp-Fensterbeschlag. 1968 brachte Roto das weltweit erste Dachfenster zum Klappen auf den Markt. Heute gliedert sich das Unternehmen in zwei Geschäftsbereiche: Baubeschlagtechnik (Stuttgart) und Bauelemente (Bad Mergentheim). Seit 2001 sitzt die Firmenzentrale in Bad Mergentheim. Weltweit 3800 Mitarbeiter erwirtschaften jährlich rund 600 Millionen Euro Umsatz. Bei Eindeckrahmen ist das Unternehmen Marktführer, es fertigt unter anderem für Schüco, Solvis, Schott, Solarworld und Buderus.