Elektroauto und Powerwall-Speicher von Tesla

Gerade läuft die Auslieferung der Tesla Powerwall an, da kündigt Musk schon die nächste Version an.
Foto: Tesla

Musk kündigt eine Tesla Powerwall 2.0 an

02. Februar 2016 | Speicher und Netze, Topnews

Die Auslieferung der ersten Photovoltaik-Speichersysteme läuft erst langsam an. Das hält den Tesla-Chef aber nicht davon ab, für Sommer bereits eine verbesserte Version des wandmonierbaren Speichersystems anzukündigen.

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Mit reichlich Verzögerung hat Tesla langsam mit der Auslieferung seines Photovoltaik-Speichersystems Powerwall begonnen. Aus Australien gibt es erste Berichte über Installationen des wandmontierbaren Photovoltaik-Speichersystems. Auch in Deutschland sind nun die ersten Realisierungen erwartet. Tesla-Chef Elon Musk hält dies aber nicht davon ab, bereits die Tesla Powerwall 2.0 anzukündigen. „Wir werden mit der Version 2 der Powerwall voraussichtlich im Juli oder August diesen Jahres auf den Markt kommen, die dann einen Sprung bei der Leistungsfähigkeit aufweisen wird“, sagte Musk auf einer Tesla-Veranstaltung in Paris am vergangenen Freitag. Nähere Angaben zu den Veränderungen machte er aber nicht.

„Treehugger“ verweist allerdings auf die Wortwahl von Musk. So sprach er von „step change“, was einen abrupten Sprung nach vorn bedeute, nicht einfach nur eine spürbare Verbesserung. Die US-Medien spekulieren darüber, welche Änderungen einen solchen Sprung auslösen könnten. Eine Möglichkeit könnte sein, dass Tesla im zweiten Halbjahr in seiner Gigawattfabrik in Nevada mit der Produktion seiner eigenen Batterien beginnen könnte. Bislang kommen die Powerwall-Batterien von Panasonic, das allerdings auch an der neuen Gigawattfabrik beteiligt ist. Die in der US-Fabrik hergestellten neuen Batterien könnten dann für die Tesla Powerwall 2.0 verwendet werden. Spekulationen gibt es auch darüber, dass der Preis für den Photovoltaik-Speicher weiter sinken könnte, wenn die Gigawattfabrik hochgefahren ist und damit neue Skaleneffekte bei der Herstellung erreicht würden.

In Deutschland wird das Powerwall-Speichersystem anscheinend sehnlich erwartet. Vor einigen Tagen schickte so G-Tec Bayern eine Rundmail an seine Kunden mit dem Betreff „Der neue Tesla-Speicher ist da“. „Die Nachfrage ist extrem“, sagte G-Tec-Bayern-Geschäftsführer Jochen Gebhardt auf Nachfrage von pv magazine und verweist auf rund 30 neue Interessenten binnen kürzester Zeit. Bereits im vergangenen Halbjahr habe sein Unternehmen überwiegend Solaredge-Systeme verkauft. Diese Kunden wollten nun alle die Tesla Powerwall nachrüsten.

So ganz in Deutschland ist der Tesla-Speicher dann doch noch nicht angekommen. Zunächst einmal gab der US-Herstellen einen ersten Einkaufspreis für das Speichersystem bekannt. „Installationen sind somit erst in ein paar Wochen frühestens möglich“, so Gebhardt weiter. Musk hatte bereits Ende April 2015 seine Pläne für den Photovoltaik-Speicher Powerwall und einen Großspeicher angekündigt. Die ersten Auslieferungen versprach er damals für den Herbst vergangenen Jahres. Schließlich wurde daraus Januar 2016. (Sandra Enkhardt)

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Patrick Teibner aus Hoppingen

Dienstag, 14.06.2016 11:04

Wenn man so will, ist doch schon eine Powerwall 2.0 auf dem Markt, die AC-Nachrüstlösung mit SMA. :) Hier zu finden: www.memodo.de/tesla

Ein Insider aus Zuhause

Mittwoch, 02.03.2016 17:47

Das Problem was dieser Energiespeicher hat, wird ja hier gar nicht behandelt, hier wird nur die Euphorie gestreut das der Speicher vom grossen Anbieter Tesla kommt. Fakt ist das Tesla nur mit einphasigen [...]

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Kommentare 1 - 2 von 2

Patrick Teibner aus Hoppingen

Dienstag, 14.06.2016 11:04

Wenn man so will, ist doch schon eine Powerwall 2.0 auf dem Markt, die AC-Nachrüstlösung mit SMA. :)
Hier zu finden: www.memodo.de/tesla

Ein Insider aus Zuhause

Mittwoch, 02.03.2016 17:47

Das Problem was dieser Energiespeicher hat, wird ja hier gar nicht behandelt, hier wird nur die Euphorie gestreut das der Speicher vom grossen Anbieter Tesla kommt.
Fakt ist das Tesla nur mit einphasigen PV-Wechselrichter zusammenarbeiten kann und diese eigentlich nur bis zu einer Erzeugung von 4,8 KWp verwendet werden dürfen, jeder der mehr PV auf dem Dach installiert hat muß einen 3-phasigen PV-Wechselrichter verwenden, was ja mit einem Teslasysten nicht mehr funktioniert. Weiter wird hier auch noch die auftretende Phasenschieflast vollkommen vernachlässigt,wenn man beim Einsatz einer Powerwall wieder einen einphasigen PV-Wechselrichter verwenden muß.
Die DC-Kabel von den PV-Paneelen werden an dem PV-Wechselrichter wie üblich am ersten String angeschlossen, am zweiten String wird die Steuerbox angeschlossen, von der Steuerbox geht es letztendlich zur Powerwall.
Kommt nun vom Dach her keine Leistung mehr, ersetzt nun die Powerwall diese Funktion, was nun den PV-Wechselrichter veranlasst Wechselspannung zu erzeugen, der ins Hausnetz eingespeist wird.
Die Steuerbox verfügt über einen externen Messwandler um den Hausverbrauch zu messen, sowie die notwendigen Datenverbindungen zum PV-WR und zur Batterie. Tesla wirbt mit Unabhängigkeit auch bei Stromausfall, was ja so nicht realisierbar ist, da jeder PV-Wechselrichter in Deutschland nur nach der VDE 4105 ans Netz angeschlossen werden darf (andere Normen jetzt nicht aufgelistet), diese Norm regelt in der Hauptsache die Funktion des PV-Wechselrichter bei Netzausfall oder Einsatz eines Notstromaggregat, dann muß nämlich sichergestellt sein das der PV-WR nicht mehr Liefern darf. Die Lautstärke der verwendeten Wasserkühlung, möchte ich hier nicht kommentieren.
Auch etwas positives möchte ich anmerken, die Tesla-Powerwall sieht schön aus !!
Letztlich kann man sagen das Tesla auch nur mit Wasser kocht und erst mal die Fehler machen, die andere Batteriehersteller schon vor Jahen gemacht haben und Ihre Lehren daraus gewonnen haben.

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