Nach einem herausfordernden Jahr haben die Aktionäre der Varta AG auf der Hauptversammlung grünes Licht für die Zukunft gegeben. In der Generaldebatte, in der die Entwicklungen des vergangenen Jahres von den Anlegern hinterfragt wurden, entlasteten die Aktionäre Vorstand und Aufsichtsrat.
Zugeschaltet bei der virtuell abhaltenden Veranstaltung waren mehr als 300 Aktionärinnen und Aktionäre. In den Abstimmungen waren 51,66 Prozent des eingetragenen Grundkapitals vertreten.
Die Folgen der globalen Krisen hatten im vergangenen Jahr die Ergebnisse des Unternehmens belastet und unter anderem zu Wechseln im Vorstand geführt. Varta hatte im Herbst 2022 ein Sparprogramm aufgelegt und sich im März mit den finanzierenden Banken auf ein Restrukturierungsprogramm geeinigt, das vergangene Woche formell von den Banken und dem Mehrheitsaktionär unterzeichnet wurde. Ein Teil des Programms ist ein Personalabbau weltweit in Höhe von etwa 800 Vollzeitstellen. Derzeit läuft ein Freiwilligenprogramm am Standort Ellwangen mit dem Ziel, 88 Vollzeitstellen abzubauen.
Auf der Hauptversammlung wurde Günther Apfalter als neues Mitglied in den Aufsichtsrat gewählt. Er komplettiert das Gremium, nachdem Werner Tillmetz zum 30. Oktober 2022 ausgeschieden ist. Die Aktionäre stimmten außerdem dafür, die bestehenden genehmigten und bedingten Kapitalia aus dem Jahr 2022 aufzuheben und durch die Schaffung neuer genehmigter und bedingter Kapitalia im Umfang von je 20 Prozent des Grundkapitals zu ersetzen. Die Genehmigung ist bis 10. Juli 2028 gültig. Zudem billigten sie den Vergütungsbericht des Unternehmens und stimmten für die Möglichkeit, die Hauptversammlung auch in den kommenden Jahren wieder in einem virtuellen Format abzuhalten.





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