Das Münchner Energie-Software-Unternehmen Furo (vormals Lumera Energy) launcht die erste vollständige Betriebslösung für Industriespeicher und setzt damit einen neuen Maßstab in der Batteriebranche. Kein anderes System auf dem Markt nutzt vergleichbare Datenmengen, um den Betrieb von Batteriespeichern zu planen und das maximale Ertragspotenzial auszuschöpfen. Damit ist es Furo gelungen, Planung, Echtzeit-Optimierung und automatisierten Energiehandel für Batteriespeicher ab bereits 150 kW in einer einzigen Plattform zu integrieren. Bereits über 3.500 Industriestandorte werden mit Furo geplant oder optimiert.
Das neue Betriebssystem kombiniert erstmals alle vier Kernfunktionen eines Batteriespeichers: Forecasting (KI-Prognosen für Preise und Verbrauch), Utilizing (Optimaler Einsatz der verfügbaren Speicherkapazität), Realizing (Stromkosteneinsparung und Erträge durch Energiehandel) und Optimizing (kontinuierliche Multi-Use-Optimierung). Die Lösung ist mit allen gängigen Batterietechnologien kompatibel. Damit können Industriebetriebe das wirtschaftliche Potenzial ihrer Batteriespeicher um bis zu 40% erhöhen und die Amortisationszeit von 15 auf 5 Jahre verringern.
„Batteriespeicher-Hardware ist heute eine Commodity. Die entscheidende Frage ist nicht mehr, ob man einen Speicher installiert, sondern ob man ihn intelligent betreibt. Bestehende Steuerungssysteme sind statisch und regelbasiert. Furo ist eines der ersten Systeme mit echter Multi-Use-Optimierung, das Wetterprognosen, Preis-Vorhersagen und Verbrauchsmodelle zu einem kontinuierlich lernenden System kombiniert,“ so Lena Sophia Voß, Mitgründerin von Furo.
Das Gründungsteam von Furo bringt Erfahrungen aus dem Silicon Valley mit, zum Beispiel von Apple, Google X, Stanford University, UC Berkeley und Boston Consulting Group.
“Wir sind nach Europa zurückgekehrt, weil wir der festen Überzeugung sind, dass Energie die zentrale Herausforderung und der entscheidende Schlüsselfaktor für den Wohlstand einer Gesellschaft ist. Europa hat einen der volatilsten Energiemärkte und die höchsten Energiepreise, unter denen die europäische Industrie besonders leidet. Wer über einen Batteriespeicher und die richtige Software verfügt, kann diese Volatilität in einen Wettbewerbsvorteil umwandeln,” so Leonie Wagner, Mitgründerin von Furo.
„Viele Industriebetriebe schöpfen das volle Potenzial ihrer Speichersysteme nicht aus. Furo schließt die Lücke zwischen Planung und Echtzeitbetrieb. Während etablierte Aggregatoren und VPP-Betreiber sich auf Portfolios ab 10 MW konzentrieren, bleibt das gewerblich-industrielle Segment unterversorgt. Mit unserer Lösung ermöglichen wir die Vermarktung ab 150 kW sowie die Behind-the-Meter-Optimierung ab 100 kW. Wir bedienen dabei Projekte jeder Größe, von kleineren Industriestandorten bis hin zu Anlagen mit einer Leistung von über 3 MW,” so Simon Wittner, Mitgründer von Furo.
Furo hat sich in der DACH-Region und Spanien bereits als Standard für die Planung und Auslegung von gewerblichen Batteriespeichern etabliert. Mit der aktuellen Produkterweiterung geht Furo einen Schritt weiter: Mithilfe einer virtuellen Batterie, also einem digitalen Zwilling des jeweiligen Speicherprojekts oder Industriestandorts, können Kunden bereits vor der Umsetzung genau berechnen, welche Einnahmen ihr Speicher generieren wird. Nach der Umsetzung übernimmt Furo nahtlos den Betrieb, die Optimierung und die Vermarktung der Anlage. Das Ziel von Furo ist es, alle relevanten Stakeholder – von OEMs und Projektentwicklern über Industriekunden bis hin zu Energiebeschaffungsanbietern und Händlern – auf einer Plattform zu koordinieren und so die zentrale Energieflexibilitätsplattform für die europäische Industrie zu werden.





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