Aus eigener Großspeicher-Pipeline und sieben Jahren PV-Asset-Management: Energieglück öffnet KI-Plattform für BESS-Betreiber

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Illingen, 20. Mai 2026. Die Energieglück-Gruppe öffnet die KI-Agenten ihres Asset-Management-Stacks Energieglück+ für den Markt. Was zunächst als internes Werkzeug für die eigene Batteriespeicher-Pipeline entwickelt wurde, steht ab sofort auch Dritten zur Verfügung – auf wiederholte Nachfrage von Projektpartnern.

Wo der PV-Markt vor zehn Jahren stand

Während das PV-Asset-Management in den vergangenen Jahren professionalisiert wurde, arbeiten viele Großspeicher-Betreiber heute noch mit Excel-Tabellen und Hersteller-Portalen. Die entscheidende Frage – wo welche Erlöse verloren gehen und warum – lässt sich daraus nicht beantworten. Genau hier setzt Energieglück+ an: Die Plattform übersetzt jede Abweichung im Anlagenbetrieb in einen Euro-Wert und macht so transparent, an welcher Stelle Lebensdauer, Garantieansprüche, nutzbare Kapazität oder Marktpotenzial verloren gehen.

„Das systematische Asset-Management ist im Bereich Großbatteriespeicher heute dort, wo der PV-Markt vor zehn Jahren stand“, sagt Dr. Nico Haberer, Gründer und CEO der Energieglück-Gruppe. „Die Anlagen werden gebaut, die Erlösmodelle differenzieren sich aus – aber die Antwort auf die einfachste Frage, wo eine Anlage Geld verliert, fehlt vielen Betreibern. Wir haben unsere Plattform genau auf diese Frage hin entwickelt.“

Aus der eigenen Entwicklung in den Markt

Energieglück+ ist im PV-Asset-Management seit sieben Jahren produktiv im Einsatz und betreut Anlagen im dreistelligen MWp-Bereich; das Wachstumsziel liegt im vierstelligen Bereich. Auf dieser über Jahre gehärteten PV-Basis wurde der Speicher-Stack aufgesetzt – getrieben vom eigenen, schnell wachsenden Großspeicher-Geschäft mit Projektgrößen zwischen fünf und 1000 Megawatt.

„Wir haben die Plattform gebaut, weil wir selbst eine Antwort gebraucht haben – nicht eine Wand aus 200 Messwerten, sondern eine klare Aussage darüber, wo unsere Anlagen Geld verlieren und welche Probleme dahinterstehen“, so Haberer. „Als wir sie Projektpartnern gezeigt haben, war die Reaktion eindeutig. Diese Öffnung ist eine Folge der Nachfrage – nicht eine Verschiebung unserer Strategie.“

Anbindung statt Austausch: Live in Stunden, nicht Monaten

Energieglück+ setzt auf bestehender Anlagentechnik auf – ein Austausch der Hardware ist nicht erforderlich. Die KI-Agenten verbinden sich direkt mit den vorhandenen Wechselrichter- und Batterie-Management-Systemen und werden im Energieglück+ Dashboard sichtbar: Jeder Agent übernimmt eine eigene Aufgabe – von der Lebensdauer- und Sicherheitsüberwachung über das Garantie-Tracking bis zur Vermarktungs-Empfehlung – und liefert seine Befunde samt zugehörigem Erlöseffekt in Euro. Eingriffe werden vom Betreiber ausgelöst; das Dashboard führt sämtliche Anlagen eines Portfolios in einer Sicht zusammen und dient als zentrale Überblicks- und Steuerungsebene. In der Basisausprägung ist eine Anlage innerhalb weniger Stunden produktiv aufgeschaltet. Angeboten wird die Plattform in drei Stufen – vom Self-Service über betriebsbegleitende Reports bis zur vollständigen Betriebsführung durch das Energieglück-Team.

Über Energieglück

Die Energieglück-Gruppe mit Sitz in Illingen/Saarland plant, baut und betreibt Batteriespeicherprojekte in Deutschland. Im PV-Asset-Management betreut das Unternehmen Anlagen im dreistelligen MWp-Bereich; das Wachstumsziel liegt im vierstelligen Bereich. Die Batteriespeicher-Pipeline umfasst über zwei Gigawatt in Projektgrößen von fünf bis 1000 Megawatt. Die Tochtergesellschaft Energieglück AI GmbH entwickelt die Asset-Management-Plattform Energieglück+ sowie das Großbatterie-Produkt GridStable. Auf Basis derselben Agenten-Architektur entwickelt Energieglück AI darüber hinaus Lösungen zur Prozess- und Kundenservice-Automatisierung. Bei Stadtwerken übernehmen die Agenten seit über zwei Jahren den vollständigen Kundenservice und entlasten die Mitarbeiter für höherwertige Aufgaben – ein Modell, das branchen- und bereichsübergreifend überall dort greift, wo Massenprozesse auf Personalengpässe treffen.

Über Dr. Nico Haberer Dr. Nico Haberer ist Gründer und CEO der Energieglück Gruppe. Mit 17 Jahren Erfahrung in der Energiewirtschaft und als ausgewiesener KI-Experte verbindet er tiefes Branchenwissen mit technologischer Innovation, um eine stabile und nachhaltige Energieinfrastruktur in Deutschland zu schaffen.

Pressekontakt

Energieglück Gruppe
Marny Meyer
E-Mail: presse@energieglueck.de
Web: www.energieglueck.de