Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat damit nach eigenen Angaben zum 24. Mal einen Weltrekord für monokristalline p-type-PERC-Solarzellen aufgestellt. Das National Institute of Metrology in China bestätigte die verbesserte Effizienz.
Der neue Weltrekord wurde vom National Renewable Energy Laboratory (NREL) in den USA unabhängig zertifiziert.
Deutsche Forscher haben eine neue Photovoltaik-Zelle mit einem zertifizierten Wirkungsgrad von 23,5 Prozent vorgestellt. Der Wirkungsgrad kann bis zu 24,9 Prozent betragen, was auf die hohe Qualität der Unterzellen zurückzuführen ist.
Die Verbesserungen sind im Zuge des EU-Forschungsprojekts „Percistand“ erreicht worden. Die Kombination aus Perowskit- und CIS-Solarzellen ermöglicht leichte und flexbile Produkte, die für Photovoltaik-Anwendungen außerhalb von Gebäuden geeignet sind.
Die Zelle basiert auf Ferrocen und soll mehr als 98 Prozent ihres ursprünglichen Wirkungsgrads beibehalten, nachdem sie unter Standardbeleuchtungsbedingungen 1500 Stunden lang kontinuierlich am maximalen Leistungspunkt betrieben wurde.
Die Wissenschaftler aus Deutschland haben zwei Arten von Solarzellen entwickelt, die auf n-dotierten, elektronensammelnden Poly-Si on Oxide (POLO)-Übergängen mit Aluminium-legierten p+-Kontakten basieren. Beide Produkte gelten als mögliche Weiterentwicklungen der PERC-Technologie. Die leistungsstärkste IBC-Solarzelle erreicht einem Wirkungsgrad von 23,71 Prozent und einen Füllfaktor von 80,9 Prozent.
Das Forschungsteam nutzt wärmeschrumpfende Polymere, um organische Solarzellen auf gekrümmten Flächen anbringen zu können. Das Verfahren verbessert demnach den Wirkungsgrad und minimiert gleichzeitig das Risiko von Beschädigungen.
Die Schweizer Forscher haben die Elektronentransport-Schichten in den Perowskite-Solarzellen durch eine dünne Schicht aus Quantenpunkten ersetzt. Auf einer Fläche von 0,08 Quadratzentimetern erzielten sie damit einen Rekordwirkungsgrad von 25,7 Prozent und eine hohe Betriebsstabilität.
Die deutschen Wissenschaftler analysierten die Hauptursachen für Leistungsverluste in einer kristallinen Heterojunction-Solarzelle und entwickelten mehrere Optimierungsstrategien zur Verbesserung der Gesamtleistung. Mit Hinzufügen einer zweiten Schicht aus amorphem Silizium auf der Rückseite der Zelle und einer Magnesiumfluorid-Antireflexionsschicht konnten sie den Wirkungsgrad der Zelle um etwa 1 Prozent auf 24,51 Prozent steigern.
Das Ergebnis ließ sich der chinesische Photovoltaik-Hersteller erneut vom deutschen Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) bestätigen. Innerhalb von sechs Monaten verbesserte Longi Solar damit die Effizienz um mehr als einen Prozentpunkt.