Wissenschaftler sollen an zwei Standorten neue Wasserstofftechnologien und deren Systemintegration erforschen. Dabei nehmen sie die gesamte Wertschöpfungskette samt Power-to-X-Technologien in den Blick. Ein Schwerpunkt liegt auf Ammoniak als Speichermedium für Wasserstoff.
Der Konstanzer Anlagenbauer RCT Hydrogen will ab 2026 Elektrolyseure in Deutschland produzieren. Geplant sind erste Anlagen im Megawattmaßstab, eine Jahreskapazität von bis zu 250 Megawatt sowie ein „Hydrogen-as-a-Service“-Modell für industrielle Anwendungen.
Der chinesische Konzern steigt in den Markt für Batteriespeicher ein und übernimmt eine Mehrheitsbeteiligung am Speicherintegrator Potisedge. Damit baut der Photovoltaik-Hersteller sein Geschäft über Solarmodule hinaus aus und stärkt seine Position im globalen Energiespeichermarkt.
Der BEE warnt vor einem Rückschritt beim Wasserstoffhochlauf und fordert ambitionierte Maßnahmen statt gekürzter Ziele. Ein neues Positionspapier zeigt neun Hebel auf, wie heimische Produktion, EU-Vorgaben und gezielte Förderungen den Hochlauf beschleunigen könnten.
Forscher vom KIT, THU und ZSW haben gemeinsam mit dem Übertragungsnetzbetreiber Transnet BW das Konzept eines hybriden Netzboosters entwickelt. Eine 500-Megawatt-Anlage, die einen Speicher mit einer Kapazität von 176,5 Megawattstunden und eine an das Gasnetz angeschlossene wasserstoffähige Turbine kombiniert, stellte sich dabei technisch und wirtschaftlich als vielversprechend heraus.
Die Produktionsanlagen von grünem Wasserstoff sollen dabei nahe an Endverbraucherstandorten entstehen, wobei Hydropulse seine Erfahrungen im Bau und Betrieb einbringt. Abo Energy wiederum soll die Kontakte zu potenziellen Abnehmern herstellen.
Die Bundesnetzagentur setzt das Hochlaufentgelt fürs Wasserstoffkernnetz auf 25 Euro/Kilowattstunde/Stunde/Jahr fest. Für die Höhe des Entgeltes gab es während der Konsultationsphase Kritik aus Industrie und Verbänden. Sie warnen vor hohen Einstiegshürden.
Der Energieversorger stoppt seine Wasserstoffpläne in der Lausitz. In Boxberg waren ein Elektrolyseur zur Nutzung von überschüssigem Solarstrom und eine Turbine zur örtlichen Rückverstromung vorgesehen.
In der Nähe eines bestehenden Erdgasspeichers in Niedersachsen sollen zwei unterirdische Wasserstoff-Speicheranlagen entstehen. Die EU sagte dafür nun Fördergelder von bis zu 4,5 Millionen Euro für entsprechende Studien zu. Die erste Inbetriebnahme ist für 2032 avisiert.
Der Methanisierungsprozess soll flexibler und robuster sein als bislang angewandte Technologien. Das Verfahren sei besonders attraktiv für die direkte Kopplung mit Photovoltaik- oder Windkraftanlagen.