Die Netzgebühren für Strom werden 2024 in Deutschland weiter steigen. Die Übertragungsnetzbetreiber begründen das vor allem mit hohen Kosten für Redispatch, Netzreserve, die Vorhaltung von Regelleistung und die Beschaffung von Verlustenergie.
Auch der Spotmarktpreis sank im vergangenen Monat, während die Marktwerte für Wind an Land und auf See leicht zulegten.
Die Lage an den Strombörsen beruhigt sich weiter. Die Marktwerte für Photovoltaik und Windkraft gehen weiter zurück. Es gab im März auch wieder eine Phase mit negativen Strompreisen.
Die Situation an den Strombörsen scheint zu Jahresbeginn stabil. Negative Preise gab es im Februar nicht zu verzeichnen.
Während die Niederlande den im eigenen Land entstehenden Kapitalbedarf des niederländischen Übertragungsnetzbetreibers decken wollen, wird laut Tennet für die Deckung des Kapitalbedarfs im Deutschland-Geschäft noch eine Lösung gesucht. Tennet geht dabei von der Überlegung aus, dass sowohl die niederländische als auch die deutsche Regierung es vorziehen, ihre jeweiligen nationalen Stromnetze zu finanzieren, zu kontrollieren und zu besitzen.
Die neue Stromleitung sollen die Transportkapazitäten des Ostbayernrings deutlich erhöhen. Wegen der zunehmenden Einspeisung von Photovoltaik- und Windkraftanlagen gerät die Trasse regelmäßig an seine Kapazitätsgrenzen.
Die vorläufige Entscheidung basiert auf Grundlage eines Gesetzes von 2017 und beansprucht die finanziellen Zuschüsse aus dem dritten Entlastungspaket der Bundesregierung. Die Berechnung erfolgt auf Basis der Erlösobergrenzen und Absatzmengen für das kommende Jahr. Ohne staatliche Hilfe wären die Netzentgelte deutlich gestiegen, was der BDEW für die Verteilnetzebene erwartet, sofern es dort nicht auch eine politische Entscheidung zur Entlastung gibt.
Im Dezember erhöhte sich der Marktwert Solar nochmal um fast 50 Prozent. Der mengengewichtete Jahresmarktwert Solar, der für die Vergütung von Solarstrom aus ausgeförderten Photovoltaik-Anlagen relevant ist, müsste damit in diesem Jahr höher liegen als die Förderung für neue Dachanlagen – zumindest für die zurückliegenden Monate.*
Ein Teil der Kapazität von Gewerbespeichern wird zu jedem Zeitpunkt unnötigerweise vorgehalten. Der Netzbetreiber Tennet, der auf die Kapazitäten zugraifen will, um Flexibilität ins System zu bringen, hat nun ein Pilotprojekt auf den Weg gebracht, bei dem über intelligente Algorithmen ständig ermittelt wird, wie viel Kapazität zu einem Zeitpunkt dem Netzbetreiber zur Verfügung gestellt werden könnte.
Der Übertragungsnetzbetreiber kann für das Erbringen von Primärregelleistung jetzt auf vernetzte Photovoltaik-Heimspeicher von Sonnen zurückgreifen. Für die Vermarktung dieses Teils des virtuellen Kraftwerks ist Next Kraftwerke zuständig.