Die Stadtvertretung hat den Aufstellungsbeschluss mehrheitlich gebilligt. Nun kann die Bauleitplanung für das bislang größte geplante Photovoltaik-Kraftwerk in Deutschland beginnen.
Der 9,2-Megawatt-Solarpark im mittelfränkischen Theilenhofen soll Ende dieses Jahres in Betrieb gehen. Energiekontor will im zweiten Halbjahr 2021 den Bau von Photovoltaik-Projekten mit insgesamt mindestens 170 Megawatt starten.
Die 11,5-Megawatt-Anlage hat Maxsolar im Auftrag des Versorgers Wien Energie errichtet. Zwischen den Modulen sollen Schafe weiden, um den maschinellen Grünschnitt überflüssig zu machen.
Im hessischen Rosenthal soll das Photovoltaik-Kraftwerk entstehen, der nun einstimmt vom Stadtrat genehmigt wurde. Den erzeugten Solarstrom will Anumar über einen PPA vermarkten.
Das Photovoltaik-Großprojekt war ursprünglich mit einer Leistung von 440 Megawatt geplant. Die Steag-Tochter Sens will die Installation im dritten Quartal dieses Jahres beginnen.
In der ersten Projektphase ging es um ein Auditsystem zur Ermittlung des ökologischen Mehrwerts von Photovoltaik-Freiflächenanlagen. In der zweiten Projektphase geht es nun um die Entwicklung eines deutschlandweiten Zertifizierungsstandards, um die Produktqualität erneuerbar produzierter Strommengen hinsichtlich ökologischer und sozialer Kriterien zu bewerten und bepreisen.
Die Gründer – darunter der Versorger N-ergie und das Biomasseinstitut Triesdorf– sind überzeugt, dass Freiflächenanlagen ideal geeignet sind, um wertvolle Lebensräume für Flora und Fauna zu schaffen. Sie haben einen Katalog an konkreten Handlungsempfehlungen für Betreiber veröffentlicht.
Nach fünf Monaten Bauzeit ist das Photovoltaik-Kraftwerk mit 11,8 Megawatt in Niederösterreich in Betrieb. Im kommenden Jahr soll der Solarpark auf 14,85 Megawatt ausgebaut werden.
Baubeginn für die neuen Solarparks soll bereits Anfang nächsten Jahres sein. Sie entstehen unweit des Photovoltaik-Kraftwerks mit 187 Megawatt, das EnBW ohne Förderung in diesem Jahr realisiert. Das größte seiner Art bislang in Deutschland.
Das deutsch-österreichische Joint Venture hat eine Projektrechte-Pipeline mit einem Volumen von einem Gigawatt entwickelt. Zudem haben die Unternehmen mit Hanwha Energy Corporation Europe einen Rahmenvertrag über die Entwicklung eines Photovoltaik-Portfolios von 200 Megawatt geschlossen.