Die Vernetzung der Planungstools beider Unternehmen soll die Vorbereitungen für die Realisierung auch von größeren Photovoltaik-Anlagen vereinfachen. Zudem lässt sich auch gleich die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge mitplanen und das Gesamtsystem energetisch simulieren.
Die Ergebnisse werden unterhalb der im Januar ausgegebenen Prognose liegen. Die Verknappung bei Chips und elektronischen Komponenten hat die Geschäftsentwicklung des Photovoltaik-Wechselrichter-Herstellers im zweiten Halbjahr beeinträchtigt.
Das 2-in-1-Gerät verfügt über integrierte Schnittstellen für den Betrieb von Wärmepumpen und Elektroladestationen. Der DC-gekoppelte Wechselrichter wird in vier Leistungsklassen zwischen fünf und zehn Kilowatt angeboten.
Der Wechselrichter-Hersteller kümmert sich auch um die Betriebsführung und Wartung von Photovoltaik-Kraftwerken. Die Nachverhandlungen eines bestehenden Servicevertrags für mangelhaft realisierte Solarparks drückt nun auf das Ergebnis.
Bis Ende 2022 soll das Speicherprojekt an den Standorten Lingen und Werne entlang der Laufwasserkraftwerke an der Mosel des Energiekonzerns umgesetzt werden. SMA liefert die Batteriewechselrichter, um die 420 Lithium-Ionen-Batterie-Racks zu steuern, die zusätzliche Regelenergie erbringen sollen.
Das hessische Photovoltaik-Unternehmen hat in den ersten neun Monaten des Jahres trotz leicht gesunkener Umsätze sein Konzernergebnis deutlich auf 15,3 Millionen Euro erhöht. Umsatz und Ergebnis seien jedoch wegen Projektverschiebungen und der angespannten Versorgungslage mit Materialien hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückgeblieben.
Der von Bosch geleitete Zusammenschluss rechnet mit einer stark nachwachsenden Nachfrage nach Siliziumkarbid-basierten Technologien. Sie kommen heute bereits unter anderem in einigen Wechselrichtern zum Einsatz.
Als wichtigsten Grund nennt das Unternehmen die Unterversorgung mit elektronischen Bauteilen. Zudem beobachtet SMA, dass Projektentwickler und Investoren die Umsetzung von größeren Photovoltaik-Projekten auf nächstes Jahr verschieben.
Im ersten Halbjahr verzeichnete das hessische Photovoltaik-Unternehmen aus dem privaten Bereich eine hohe Nachfrage nach seinen Wechselrichtern und Speicherlösung. Währenddessen machen sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Geschäft mit gewerblichen Photovoltaik-Anlagen merkbar. Im zweiten Halbjahr wird mit einer weiteren Belebung der Nachfrage gerechnet, allerdings könnte SMA Lieferprobleme bekommen.
Der australischen Energieversorger AGL hat bei Wärtsilä für 100 Millionen Euro Batteriespeicher für Bau eines der größten netzbildenden Speicher weltweit beauftragt. SMA wird 109 Medium Voltage Power Stations für das Projekt beisteuern.