Das Deutsch-französische Büro für die Energiewende (DFBEW) hat eine Konferenz zur Entwicklung großer Photovoltaik-Anlagen in beiden Ländern organisiert. Akteure aus Wirtschaft und Politik waren dabei, um insbesondere neue Wirtschaftsmodelle ohne staatliche Förderung zu diskutieren.
Der Bremer Projektierer will die Photovoltaik-Anlage in Franken noch in diesem Jahr errichten. Innogy wird den Strom abnehmen.
Damit will sich das Bankhaus als Vorreiter für die Finanzierung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen etablieren. Die Kredite haben eine Laufzeit von 25 Jahre, allerdings brauchen die Betreiber einen PPA mit mindestens fünf Jahren Laufzeit zum Fixpreis.
In Spanien hat das Münchner Photovoltaik-Unternehmen bereits erfolgreich ein solches Projekt ans Netz gebracht. Im Juni will Baywa re mit dem Bau eines förderfreien Solarparks mit 8,8 Megawatt in Mecklenburg-Vorpommern beginnen, der voraussichtlich im September ans Netz gehen soll. Bis dahin ist auch der Abschluss eines PPA mit einem Industriekunden geplant.
Interview: Interconnector betreibt das virtuelle Kraftwerk von EnBW und arbeitet daran, Anlagenbetreibern ohne viel Aufwand einen passenden Stromabnahmevertrag anzubieten. Das erklärt Innovationsmanager Simon Schweda im Gespräch mit pv magazine.
Seit 2012 werden in Spanien für neu errichtete Photovoltaik-Anlagen keine staatlichen Einspeisetarife mehr vergeben. Altanlagen erhalten – wenn auch im Jahr 2014 gekürzte – Einspeisetarife für die anfänglich zugesagte Betriebsdauer. Daher verkaufen seit 2012 errichtete Anlagen ihren erzeugten Strom auf dem von den Ländern Spanien und Portugal durch die OMI-Polo Español S.A. (OMIE) organisierten Markt. […]
Stromabnahmeverträge: Wenn es um die Finanzierung von Photovoltaikanlagen außerhalb der EEG-Vergütung geht, hört man immer wieder den Begriff PPA. Was diese Verträge beinhalten sollten und welche Chancen sowie Risiken damit verbunden sind, erklären Rechtsanwältin Margarete von Oppen und Energiemarktexperte Nicolai Herrmann.
Es dürfte der erste Stromabnahmevertrag für ein Photovoltaik-Projekt dieser Größenordnung sein. EnBW hatte erst in der vergangenen Woche angekündigt, selbst auch einen Solarpark ohne Förderung in Brandenburg bauen zu wollen.
Audax Renovables hat mit Welink eine Vereinbarung getroffen, nach der das spanische Unternehmen – für 20 Jahre zum Festpreis – den Solarstrom von Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtkapazität von 708 Megawatt kaufen wird. Welink wird die Photovoltaik-Projekte in Spanien und Portugal entwickeln und der deutsche Konzern Allianz wird sie nach Fertigstellung kaufen.
Der norwegische Energieversorger plant, bis 2025 jährlich eine Milliarde Euro in erneuerbare Energien zu investieren. Ziel sind 2000 Megawatt Photovoltaik und 6000 Megawatt Wind.