Die Wissenschaftler haben eine Titandioxid-Schicht mit Graphen dotiert, um die chemische Stabilität zu verbessern. Die Tandemzelle besteht aus zwei getrennt voneinander hergestellten Teilzellen.
Die Module sind nur zwei Millimeter dick. Der japanische Hersteller erklärt, die Modulleistung durch ein Tintenstrahl-Beschichtungsverfahren und eine Gewichtsreduzierung durch die Verwendung von dünnen Glassubstraten verbessert zu haben.
Der Halbleiter-Doppelpack soll Tandemsolarzellen ermöglichen, die ein Wirkungsgradpotenzial von über 30 Prozent und alle Vorteile der Dünnschicht-Technologie bieten. An dem Forschungsprojekt sind das ZSW, das KIT und das Unternehmen Nice Solar Energy beteiligt.
Perowskite gelten als der Hoffnungsträger für die weitere Entwicklung der Solartechnik. Jan Christoph Goldschmidt, Leiter der Gruppe Neuartige Solarzellenkonzepte am Fraunhofer ISE über den aktuellen Stand der Forschung, wie die Perowskit-Zellen stabiler werden und welche Rolle bleifreie Alternativen spielen.
Der Hersteller von Perowskit-Tandemsolarzellen hat seine Finanzierungsrunde der Serie D abgeschlossen und sich dabei insgesamt 65 Millionen Pfund gesichert. In Brandenburg an der Havel wird jetzt die Serienfertigung der Photovoltaik-Technologie vorbereitet.
Perowskite sind eine Substanz, in die Solarzellentechnologen große Hoffnung setzen. Sie versprechen günstig zu sein und einen hohen Wirkungsgrad. Noch lässt jedoch ihre Stabilität zu wünschen übrig. Forscher der University of Toronto haben nun Perowskite und Quantenpunkte in zwei verschiedenen Hybridmaterialien kombiniert. In beiden Fällen verbesserte sich die Stabilität.
Um die Perowskit-Technologie in Europa voranzutreiben, haben sich europäische Universitäten, Forschungsinstitute und Unternehmen auf die Schaffung einer gemeinsamen Plattform geeinigt. Sie haben die Europäische Perowskit-Initiative EPKI gegründet.
Der Schweizer Photovoltaik-Anlagenbauer konnte trotz schwierigem Marktumfeld ein EBIT-Ergebnis von 1,8 Millionen Schweizer Franken einfahren. Doch wegen umfangreicher Wertberichtigungen stand unter dem Strich ein Verlust von fast 60 Millionen Schweizer Franken. Für die Markteinführung der zukunftsträchtigen Perowskite-Tandemsolarzellen-Technologien will Meyer Burger exklusiv mit Oxford PV kooperieren und wird sich an dem Photovoltaik-Hersteller beteiligen.
Die Leerlaufspannung gilt den Wissenschaftlern zufolge als Schlüssel zur Verbesserung des Wirkungsgrads. Sie zeige an, wie viel Energie innerhalb der Zelle durch sogenannte Rekombinationsprozesse verloren gehe.
Ein Forscherteam vom Okinawa Institute of Science and Technology (OIST) hat ein neues Verfahren zur Herstellung von Perowskit-Solarmodulen entwickelt. Die Forscher arbeiteten mit einer ein Mikrometer dicken aktiven Schicht, die zu einer besseren Langzeitstabilität führen soll.