Im Februar war keine Finanzspritze des Bundes nötig. Die Einnahmen der Übertragungsnetzbetreiber lagen gut 800 Millionen Euro über den Ausgaben. Sie arbeiten zudem noch an der Umsetzung der neuen 4-Stunden-Regel aus dem EEG 2021.
Der Kontostand lag Ende Januar 2021 bei 1,258 Milliarden Euro. Der Marktwert Solar war mit 5,543 Cent pro Kilowattstunde im Januar ungewöhnlich hoch.
Der Verband räumt mit den Mythen auf, dass es allein dem wachsenden Anteil von Photovoltaik und Windkraft geschuldet ist, wenn etwa die Kosten für das Einspeisemanagement stark steigen. Es liegt nach Ansicht des BEE vielmehr am Strommarktdesign, welches auch die Tendenz zu negativen Strompreisen fördert.
Die altbewährte Strategie der Bundesregierungen zur Verschlechterung der Rahmenbedingungen für die erneuerbaren Energien funktioniert weiterhin zuverlässig: Man bringe zunächst extrem krasse Absichten an die Öffentlichkeit. Damit erhalten die Energiewende-Akteure Stoff zum Sich-daran-Abarbeiten. Sie schreiben Briefe und Stellungnahmen, bringen Studien heraus, organisieren Demonstrationen im ganzen Land – und siehe da: sie erreichen etwas! Drei Beispiele: Im […]
Der Entschließungsantrag der Bundesregierung zur EEG-Novelle enthält Zündstoff für die Photovoltaik – positiven wie negativen. So sollen die Rahmenbedingungen für förderfreie Solar- und Windparks verbessert werden. Zugleich ist aber auch vorgesehen, die Vergütung bei negativen Strompreisen schneller zu streichen als bislang geplant.
Im EEG-Entwurf ist vorgesehen, dass Betreiber in der verpflichtenden Direktvermarktung künftig keine Vergütung mehr erhalten, wenn die Strompreise negativ sind – und zwar ab der ersten Stunde und nicht wie bisher bei sechs aufeinanderfolgenden Stunden. Die Bundesregierung hatte eigentlich einen Vorschlag versprochen, um den Vergütungsausfall zu kompensieren.
Erneut lagen die Ausgaben für die Übertragungsnetzbetreiber über den Einnahmen. Dennoch fiel das Minus nicht so hoch aus wie noch im Oktober 2019.
Bereits im Juni war das EEG-Konto erstmals seit Ende 2013 in die roten Zahlen gerutscht. Auch im Juli lag das Konto im negativen Bereich: Den Ausgaben von gut 2,7 Milliarden Euro standen Einnahmen von 850 Millionen Euro gegenüber.
Erstmals seit Jahren ist das EEG-Konto wieder im negativen Bereich. Im Juni standen den Ausgaben von mehr als drei Milliarden Euro nur Einnahmen von weniger als zwei Milliarden Euro gegenüber.
Im Mai lagen die Ausgaben um etwa eine Milliarde Euro höher als die Einnahmen. Ein Grund dafür sind auch die geringeren Einnahmen aufgrund der stark gesunkenen Börsenstrompreise.