Das Spin-off des KIT hat sich von bei seiner Entwicklung von den Nanostrukturen der Pflanzen inspirieren lassen. Mit dem Entspiegelungseffekt kann die Effizienz der Solarmodule deutlich erhöht werden und zudem bekommen die Oberflächen ein „samtiges Erscheinungsbild“.
Mit dem Modell der Wissenschaftler lässt sich die Qualität der Photolumineszenz-Quantenausbeute von Perowskit-Schichten erstmals zuverlässig und exakt bestimmen. Es zeigt, dass die Materialien mehr Optimierungspotenzial haben als bislang angenommen.
KIT, Bosch und Power Innovation Stromversorgungstechnik GmbH arbeiten in einem Forschungsprojekt an einer skalierbaren Gleichspannungs-Ladeinfrastruktur für den halb-öffentlichen und privaten Raum. Intelligentes Lademanagement, dezentrale erneuerbare Erzeuger und Batteriespeicher sollen Lastspitzen verhindern.
Die Karlsruher Wissenschaftler wollen bei dem Projekt für ein neuartiges Hybridspeichersystem, Lithium-Ionen- und Redow-Flow-Batterien kombinieren, die gleichzeitig auch als Wärmespeicher dienen. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Forschungsvorhaben mit 1,3 Millionen Euro.
Um eine industrielle Umsetzung zu beschleunigen, sollen nicht nur Leuchtturmwirkungsgrade unter Standardtestbedingungen erreicht werden, sondern auch ein signifikanter Mehrertrag in der Energieausbeute. An dem Projekt sind das Institut für Solarenergieforschung (ISFH), das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Institut für Materialien und Bauelemente der Elektronik der Universität Hannover sowie die Unternehmen Centrotherm, Singulus, Meyer Burger und Von Ardenne beteiligt.
Lithium-Lanthan-Titanat mit Perowskit-Kristallstruktur kann die Energie- und Leistungsdichte sowie die Laderate von Batterien verbessern, sind Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und an der Jilin-Universität in Changchun/China überzeugt. Anoden aus diesem Material könnten besonders sichere und langlebige Hochleistungszellen ermöglichen.
Das KIT untersucht zusammen mit dem DWD und Meteocontrol, wie Wetterereignisse besser bei den Prognosen zur Erzeugung des Solarstroms berücksichtigen lassen. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Forschungsprojekt „Permastrom“ mit 2,5 Millionen Euro.
Lithium wird für Speicher gebraucht und zunehmend in großen Mengen. Eine Erfindung des KIT ermöglicht es, künftig minimalinvasiv in Geothermieanlagen aus den Tiefengewässern des Oberrheingrabens tausende Tonnen Lithium jährlich zu fördern.
Ziel des Projektes namens „Testbench“ ist es, Messergebnisse an den verschiedenen Prüfständen der Projektpartner besser vergleichbar zu machen. Die im Vorhaben gewonnenen Erkenntnisse sollen in den Normungsprozess eingebracht werden.
Europäische Forschungsinstitute und Universitäten haben Eigenschaften definiert, wie die Batterien der Zukunft beschaffen sein müssen und wie deren Entwicklung beschleunigt werden kann. Erste Vorhaben aus der Roadmap sind bereits von der EU bewilligt worden.