Dem Analysehaus zufolge wächst der globale Markt für Energiespeicher von 1,4 Gigawatt im vergangenen Jahr auf 8,6 Gigawatt in Jahr 2022. Der deutsche Batteriespeichermarkt rangiert aktuell auf dem dritten Platz hinter den USA und Australien – wird aber spätestens 2019 ebenso wie Australien von China überholt werden.
Die Verbraucherschützer haben mit einem verbreiteten Fördermittel-Irrtum aufgeräumt. So gibt es nur keine Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen, wenn diese über einen Kredit des KfW-Programms „Energieeffizient bauen“ mitfinanziert wird. In allen anderen Fällen fließt Solarförderung für den Strom, auch wenn KfW-Programme in Anspruch genommen werden.
Von dem neuen Förderprogramm erwartet sich die grüne Landesregierung auch einen Schub für die Photovoltaik. Gut zwei Millionen Euro werden für Photovoltaik-Heimspeicher und Gewerbespeicher zur Verfügung stehen. Das Programm läuft zunächst bis Ende 2019.
Die KfW hat einer Studie zufolge in den Jahren 2015 und 2016 rund 47 Prozent des Ausbaus erneuerbarer Energien mitfinanziert. Der Anteil der Förderung war dabei vor allem in der Windkraft hoch. In der Photovoltaik wiederum stieg der KfW-geförderte Anteil zwischen 2015 und 2016 von 24 auf 29 Prozent deutlich an.
Die zugesagten Kreditanträge haben ein Volumen von etwa 123 Millionen Euro. Zum Jahreswechsel ist der staatliche Tilgungszuschuss nochmals von 13 auf 10 Prozent gesunken. Das Bundeswirtschaftsministerium hat im erste Entwurf für den Haushaltsplan 2018 bis zu 8,5 Millionen Euro für die Förderung von Photovoltaik-Heimspeicher in diesem Jahr vorgesehen.
Europas führende nationale Förderbanken und die Europäische Investitionsbank haben den Start des Infrastrukturfonds „Marguerite II“ bekanntgegeben. Das Volumen liegt bei über 700 Millionen Euro für Investitionen in den Bereichen erneuerbare Energien, Energie, Verkehr und digitale Infrastruktur.
Als Reaktion auf die große Nachfrage wird es in diesem Jahr mehr Fördermittel geben. Insgesamt 10.000 Photovoltaik-Heimspeicher sollen damit in diesem Jahr gefördert werden können. Zugleich will das Bundeswirtschaftsministerium den Tilgungszuschuss nicht nur zum 1. Juli, sondern zusätzlich zum 1. Oktober um jeweils drei Prozent absenken.
Das afrikanische Land erhält einen Zuschuss für die Einführung einer Einspeisevergütung. Sambia will künftig mithilfe von Investoren die Energiekrise überwinden und nachhaltig Strom produzieren.
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau verzeichnet eine weiterhin recht hohe Nachfrage nach der Speicherförderung in Kombination mit kleinen Photovoltaik-Anlagen. Zum 1. Juli sinkt der Tilgungszuschuss von 19 auf 16 Prozent.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie will die haushaltsfinanzierten Förderprogramme für Energieeffizienzinvestitionen und für Energieberatung neu ordnen und ausrichten. Die jetzt vorgelegte „Förderstrategie Energieeffizienz und Wärme aus erneuerbaren Energien“ fasst das Konzept zusammen.