Die Anlage soll ab kommendem Jahr Netzdienstleistungen erbringen. Die Investitionssumme beläuft sich auf circa 25 Millionen Euro.
Der Energiekonzern will den noch verbliebenen Aktionären 42,82 Euro je Aktie zahlen. Eon hält derzeit bereits rund 90 Prozent der Anteile von Innogy.
Angesichts sinkender Investitionskosten und steigender Flexibilisierungsoptionen wird der Betrieb von Speichersystemen auch für Gewerbe- und Industrieunternehmen zunehmend attraktiver. Sie können die Speicher für die Energiekostenoptimierung, Eigenverbrauchslösungen sowie Netzdienstleistungen nutzen.
Neun Partner sind an dem Konsortium beteiligt, das von Innogy geführt wird. Sie wollen ab 2020 energieoptimierte Quartiere in verschiedenen Städten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz realisieren, bei denen fossile Energieträger weitgehend überflüssig sein sollen.
Audax Renevables wird den Solarstrom der 50-Megawatt-Photovoltaik-Kraftwerks von Innogy abnehmen. Der PPA soll nach der Fertigstellung des Solarparks im zweiten Quartal 2020 wirksam werden.
Mit dem neuen finanziellen Spielraum will der Energiekonzern die Integration von Innogy weiter vorantreiben. 21 Banken beteiligen sich an der Kreditlinie, deren Marge an die Entwicklung bestimmter Nachhaltigkeitsratings gekoppelt ist.
Erst im August hatte der Energiekonzern zwei Green Bonds über die gleiche Summe ausgegeben, um nachhaltige Infrastruktur- und Energieeffizienzprojekte zu finanzieren. Konkrete Finanzierungsziele für die Ausgabe der beiden neuen Anleihen nannte Eon nicht.
Eon-Vorstand Leonhard Birnbaum löst Uwe Tigges als Vorsitzenden des Innogy-Vorstands ab. Neuer Vorsitzender des Innogy-Aufsichtsrates ist Eon-Chef Johannes Teyssen.
Der Energiekonzern plant milliardenschwere Investitionen in Photovoltaik, Windenergie und Speicher. Der Vorstand stellte am Montagmorgen in Essen „die neue RWE“ vor, die nach Übernahme der Erneuerbaren-Portfolios von Eon und Innogy entstehen soll.
Nach der Genehmigung der Übernahme der RWE-Tochter durch den Konkurrenten erklärten die Mitglieder des Gremiums ihren Rücktritt zum 4. Oktober. Am 5. Oktober übernimmt der neue Mehrheitseigner das Ruder – wie die Liste der gerichtlich bestellten neuen Mitglieder zeigt.