Das Speichersystem mit 10 Megawatt Leistung und 11 Megawattstunden Kapazität soll zur Bedarfsdeckung in Spitzenlastzeiten eingesetzt werden. Smart Power hat das Projekt ohne Fördergelder realisiert.
Der französische Konzern will mit 10 Gigawatt zusätzlicher Speicherleistung bis 2035 in Europa Marktführer werden. Die Speicherlösung soll es Industrie- und Gewerbekunden ermöglichen, mindestens eine Stunde zu Spitzenlastzeiten mit Strom zu versorgen.
Im Zuge des Kohleausstiegs steht die Region vor strukturellen Herausforderungen. Als „Reallabor der Energiewende“ hat das geplante Referenzkraftwerk bereits eine Zusage für eine Förderung in Millionenhöhe erhalten. 2025 soll das Speicherkraftwerk in Betrieb genommen werden.
Die Wissenschaftler haben einen Lithium-Ionen-Speicher zur kurzfristigen Netzstabilisierung sowie einen Redox-Flow-Speicher für längere Speicherperioden in Betrieb genommen. Sie wollen vor allem ein optimiertes Steuersystem testen.
Am 7. Oktober sank die Netzfrequenz in Deutschland kurzfristig wieder einmal auf fast 49,8 Hertz ab. Das schnelle Anfahren von Großspeichern half unter anderem dabei, die Netzfrequenz binnen weniger Minuten wieder in den Normalbereich zu bringen.
Allein die Leistung der Photovoltaik-Heimspeicher kann sich aus Sicht der Bundesregierung von 420 Megawatt im Jahr 2018 auf 10,1 Gigawatt im Jahr 2030 erhöhen. Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor.
Im Sommer 2020 soll der Batteriespeicher im Lausitzer Industriepark Schwarze Pumpe in Betrieb gehen und Strom aus Braunkohle und Erneuerbaren vorhalten. Das Investitionsvolumen von 25 Millionen Euro wird vom Land Brandenburg gefördert.
Smart Power hat das Speichersystem mit 16 Megawatt Leistung und 8,5 Megawattstunden Kapazität im Netz der Allgäuer Überlandwerke installiert. Der Großspeicher soll künftig Primärregelleistung und gemeinsam mit der bereits vorhandenen Gasturbine Sekundärregelleistung bereitstellen. Die Projektpartner erhoffen sich damit einen wirtschaftlichen Betrieb beider Einheiten.
Die Partner haben etwa 17 Millionen Euro investiert. Der Energiespeicher in Brandenburg soll zur Stabilisierung des Stromnetzes eingesetzt werden und die Abregelung von Windparks minimieren.
Bei dem Projekt testet das Karlsruher Institut für Technologie einen seriennahen Prototypen eines Lithium-Ionen-Großspeichers mit besonders niedrigen Betriebs- und Wartungskosten.